mini|Alexander Titow, 2013 Alexander Walentinowitsch Titow (; geboren 18. Juli 1957 in Leningrad) ist ein russischer Rockmusiker, bekannt für seine Besetzung als Bassist der Musikgruppe Aquarium. Er spielte auch in den Musikgruppen Avgust, Pop-Mekhanika, Kolibri, Zoopark und Kino.

Leben und Wirken Titow wanderte 1996 nach London aus und begann anschließend, im Bereich der Tonaufnahmen zu arbeiten; zu diesem Zweck gründete er seine eigene Firma namens Red Book Music. Alexander Titow ist mit der britischen Musikerin und Linguistin Elena Titow verheiratet. Das Paar hat drei Kinder.

Seit seiner Rückkehr zu „Aquarium“ im Jahr 2008 ist Titow ein aktives Mitglied der Band geblieben und wirkt bei Studioaufnahmen und internationalen Tourneen mit der aktuellen Besetzung von Boris Grebenschtschikow mit.

Im Jahr 2019 schloss sich Titow als eines der noch lebenden Mitglieder der Band im Rahmen des Revival-Projekts wieder Kino an. Seitdem hat er gemeinsam mit Juri Kasparjan und Igor Tichomirow an Reunion-Tourneen sowie an neuen Studio- und Live-Veröffentlichungen mitgewirkt, wobei die Original-Gesangsaufnahmen des verstorbenen Frontmanns Wiktor Zoi mit neu aufgenommenen Instrumentalparts kombiniert wurden.

Diskographie Alexander Titow trat 1983 der Band Aquarium bei und löste dort Michail "Fan" Feinstein als Bassisten ab. Sein erster Auftritt auf einer Aufnahme der Gruppe war der Song Vremya Luny (Zeit des Mondes) aus dem Album Radio Africa. Er war von 1983 bis 1989 Mitglied von Aquarium, dann erneut von 1992 bis 1996 und kehrte 2008 zur Band zurück.

Radio Africa (1983) Tag des Silbers (Russisch: День Серебра) (1984) Dezemberkinder (Russisch: Дети Декабря) (1986) Zehn Pfeile (Russisch: Десять стрел) (1986) Tagundnachtgleiche (Russisch: Равноденствие) (1987) Unser leben aus der Sicht der Bäume (Russisch: Наша жизнь с точки зрения деревьев) (1988) Funkstille (Boris Grebenschtschikow Solo album) (1989) Lieblingssongs von Ramses IV (Russisch: Любимые песни Рамзеса IV) (1993) Sand Petersburgs (Russisch: Пески Петербурга) (1994) Kostroma mon amour (1994) Navigator (1995) Schneelöwe (Russisch: Снежный лев) (1996) Psi (1999) Zoom Zoom Zoom (2005) Weißes Pferd (Russisch: Лошадь белая) (2008) Pushkinskaya, 10 (Russisch: Пушкинская, 10) (2009) Arkhangelsk (2011) Salt (2014) – Bass. Lieder der Unbeliebten (Russisch: Песни нелюбимых) (2016) Symphonia BG (2017) Thor (Russisch: Тор) (2020) – Bass bei "Boy-Baba" und "For Those In Love". Haus aller Heiligen (Russisch: Дом всех святых) (2022) Bardenlieder (Russisch: Песни Бардов) (2022) Bogrukinog (Russisch: БОГРУКИНОГ) (2023) Neue Seidenstraße (Russisch: Новый шёлковый путь) (2024) Merkwürdige Neuigkeiten eines weiten Sterns (Russisch: Странные новости с далёкой звезды) (2026) – Bass und Stimme.

Titow war von 1984 bis 1985 Bassist bei Kino und wirkte an den Alben Natschalnik Kamtschatki, Eto nje ljubow... und Notsch mit. Im Jahr 2019 kehrte er zusammen mit Juri Kasparjan und Igor Tichomirow im Rahmen des Reunion-Projekts der Band zu Kino zurück. Die wiedervereinigte Gruppe tritt mit restaurierten Original-Gesangsaufnahmen von Wiktor Zoi in Kombination mit neu aufgenommenen Instrumentalarrangements auf.

Studio- und Live-Veröffentlichungen mit der wiedervereinigten Band Kino Kino im Sevkabel (Russisch: Кино в Севкабеле) (2021, live) 12_22 (2022) Das ist keine Liebe (Remake 2024) (Russisch: Это не любовь (Remake 2024)) Indras Blitze (Russisch: Молнии Индры) (2025)

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Einzelnachweise

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