mini|alt=Durand hinter seinem Schreibtisch sitzend, Schreibfeder in der Hand, Arbeit vortäuschend. Schwarz-Weiß-Bild|Julien Durand, 1932 Julien Durand (geboren am 25. Mai 1874 in Neapel; gestorben am 10. September 1973 in Paris) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.
Leben Julien Durand arbeitete nach seinem Studium der Rechtswissenschaften als Anwalt in Besançon. Er begann dort seine politische Laufbahn als Mitglied der Parti républicain, radical et radical-socialiste, der führenden Partei der politischen Mitte, und als Mitarbeiter des Bürgermeisters. Er diente als Offizier im Ersten Weltkrieg und wurde mit dem Croix de guerre ausgezeichnet.
Bei den Parlamentswahlen 1919 wurde er geschlagen. 1922 zog er in den Generalrat des Doubs ein.
1924 wurde er dann in die Abgeordnetenkammer gewählt. Ab 1926 war er Vorsitzender des Ausschusses für Handel und Industrie. Er behielt seinen Sitz bis 1936. 1930 war er im Kurzzeitkabinett von Émile Chautemps Postminister und von 1932 bis 1933 unter Édouard Herriot und Joseph Paul-Boncour Handelsminister.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament wurde er zum Richter am Berufungsgericht von Paris ernannt, wo er bis zu seiner Pensionierung 1941 tätig war. Durand wurde als Kommandeur der Ehrenlegion ausgezeichnet.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich) Kategorie:Postminister Kategorie:Handelsminister (Frankreich) Kategorie:Mitglied des Parti républicain, radical et radical-socialiste Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1874 Kategorie:Gestorben 1973 Kategorie:Mann