Thomas Peter Zahneisen ist ein deutscher Diplomat. Er ist seit 2026 Botschafter im Libanon.
Werdegang Zahneisen studierte Chemie an der Philipps-Universität Marburg und an der Université de Paris. Er wurde promoviert. Zudem hat erlangte er einen Master of Public Administration an der Harvard Kennedy School der Harvard University.
Danach trat Zahneisen in den Auswärtigen Dienst ein. Er leitete als Stellvertreter den Planungsstab des Auswärtigen Amts und war als Austauschdiplomat im Referat für den Weltsicherheitsrat des französischen Außenministeriums tätig. Weitere Auslandsverwendungen führten ihn an die Botschaft in Kinshasa, an die Ständige Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York sowie an die Botschaft in Kigali.
Von 2007 bis 2008 war Zahneisen ziviler Leiter Provincial Reconstruction Teams in Faizabad (Afghanistan). Später war er von 2010 bis 2012 stellvertretender Leiter der Botschaft in Kabul. Von 2014 bis 2015 leitete er im Auswärtigen Amt den Arbeitsstab Afghanistan/Pakistan. Anschließend leitete er von 2015 bis 2017 das Referat für Krisenprävention, Stabilisierung, Peacebuilding und Mediation im Auswärtigen Amt. Ab 2017 diente er als Beauftragter für Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt. Im Sommer 2021 sollte Zahneisen Botschafter in Marokko werden, erhielt jedoch trotz eines rechtzeitigen förmlichen Ersuchens kein Agrément der marokkanischen Regierung. In den Monaten zuvor war es zu diplomatischen Spannungen zwischen Deutschland und Marokko hinsichtlich des Status der von Marokko besetzten Westsahara gekommen. Von 2022 bis 2026 war er Stellvertreter des Ständigen Vertreters Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York.
Seit 2026 ist Zahneisen Botschafter im Libanon und Leiter der Botschaft in Beirut.
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