Simsim, auch Simsir oder Ulus Simsim genannt, war ein tschetschenisches Königreich im Mittelalter von 1396 bis 1470. In seiner Blütezeit umfasste es Inguschetien, Tschetschenien und Teile der Kumykischen Ebene (West-Dagestan)Тменов et al. 1987, p. 138: "Вслед за тем Тимур покорил область Симсим, расположенную, по-видимому, на территории современной Чечено-ИнгушетииКузнецов 1992, p. 348: "(...) а правителем области Симсим в Чечено-Ингушетии был ГаюрханГаджиев, Давудов & Шихсаидов 1996, p. 306: "Разорив земли Чечни и Ингушетии (“область Симсим”) (...)"История Дагестана 2004, p. 231: "Разорив земли Чечни и Ингушетии (область Симсим)Гадло 1994, p. 186 (whilst referring to Ртвеладзе 1976, pp. 118–119, Хизриев 1977a; Хизриев 1977b)

Name Die historische Region bzw. das Königreich wird in den beiden persischen Chroniken Zafarnama (Shami) und Zafarnama (Yazdi) als Simsim bezeichnet. Fasih Khwafi bezeichnete Simsim als „Ulus Simsim“.

Gebiete Viele Historiker sagen, dass Simsim sich in seiner Blütezeit von Inguschetien bis zur Kumykischen Ebene erstreckte, und die meisten Historiker stimmen der Theorie zu. Ein altes, angeblich verlorenes Manuskript aus einem Archiv des albanischen mittelalterlichen Historikers „Azdy Wazar“ erwähnt, dass Simsim sich in seiner größten Ausdehnung bis nach Aserbaidschan erstreckte.

Referenzen

Kategorie:Königreich Kategorie:Geschichte (Tschetschenien) Kategorie:Historischer Staat (Mittelalter)