mini|alt=Porträtfoto schwarz-weiß|Maurice Palmade, 1932 Maurice Palmade (geboren am 4. Oktober 1886 in Rochefort; gestorben am 3. Januar 1955 in Bordeaux) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.

Leben Maurice Palmade stammte aus einer gutbürgerlichen Familie aus dem Saintonge. Er schloss sein Studium der Rechtswissenschaften ab und arbeitete als Dozent an den Universitäten von Poitiers und Bordeaux.

Im Ersten Weltkrieg war er Infanterist und an der Schlacht um Verdun beteiligt.

Nach dem Krieg versuchte er ein Abgeordnetenmandat zu erlangen, scheiterte aber bei den Parlamentswahlen von 1919. Im selben Jahr wurde er Generalrat der Charente-Inférieure. Diesem Gremium gehörte er bis 1940 an, ab 1937 als Vorsitzender. 1924 gelang ihm der Einzug ins Parlament, dem er bis 1938 angehörte. Dort vertrat er die Parti républicain, radical et radical-socialiste, eine Partei der Mitte.

Zwischen 1930 und 1932 war er in drei von Émile Chautemps, Théodore Steeg und Édouard Herriot geführten Regierungen Haushaltsminister. 1938 wechselte er in den Senat. Bei der Abstimmung über die diktatorischen Vollmachten für Philippe Pétain am 10. Juli 1940 stimmte er für Pétain.

Er war Träger des Croix de guerre 1914–1918 und war Ritter der Ehrenlegion. Palmade wurde in Sablonceaux begraben.

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Einzelnachweise

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