Elisabeth I. (* unbekannt; † 14. April 1216) war von 1172 bis zu ihrem Tod 1216 Äbtissin des Stifts Essen.

Leben und Wirken Sie wurde als Nachfolgerin der am 4. Juli 1172 gestorbenen Hadwig von Wied in Essen zur Äbtissin gewählt und war zugleich auch Äbtissin des Stifts St. Maria vom Kapitol in Köln und des Stifts Vreden.

Während ihrer Amtszeit verklagte das Stift im Jahr 1202 den Ritter Gerhard Gottfried von Rudebuch auf Zahlung von 14 Schilling, 3 Pfennigen und einen Obolus. Dieser hatte acht Jahre lang für das Stift den Zehnt auf Pachtflächen bei Geseren (heute Wachtendonk) eingezogen, den Anteil, der dem Stift zustand, aber trotz Mahnung nicht an dieses weitergeleitet.Archiv des Landes Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland, AA 0248 Urkunde Nr. 23 Link |

Elisabeth I. veranlasste während ihrer Amtszeit ferner die Einwölbung des Querhauses und des Chores des Essener Münsters.

Sie starb nach 44-jähriger Amtszeit am 14. April 1216 und wurde im Essener Münster beigesetzt. Ihre Nachfolgerin als Äbtissin in Essen wurde Aleidis (Adelheid).

Einzelnachweise

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