mini|Brucker-Tor im Norden nach Bruck an der Leitha mini|Türkentor an der Hauptgasse nach Westen mini|Inneres Zwingertor beim Türkentor mini|Rustertor im Süden nach Rust Die Stadtbefestigung befindet sich in der Stadtgemeinde Purbach am Neusiedler See im Bezirk Eisenstadt-Umgebung in Burgenland. Die gut erhaltene Stadtbefestigung steht unter Denkmalschutz (60 Objekte der Liste).

Geschichte Es gibt Funde aus der frühen und späten Bronzezeit. Auf dem Burgstall im Norden der Ortschaft wurde eine Hallstattzeitliche Siedlung mit einem Gräberfeld gefunden. Römerzeitliche Funde sind eine Herkules-Statuette und ein Löwenkopf, heute in Budapest, sowie Grabsteine und Altäre.

Urkundlich wurde 1270 ein Castrum genannt. 1527 wurde der Ort als Markt bezeichnet. 1529 und 1532 wurde der Ort von den Türken gebrandschatzt. Weitere Zerstörungen durch die Türken erfolgten 1605 und 1619/1620.

Von 1630 bis 1634 wurde die Stadtbefestigung erbaut. Die wirtschaftliche Kraft der Ortschaft lag auf dem Weinbau.

Vergrabene Münzfunde verweisen auf die Jahre 1445, 1550, 1600 und 1700. Stadtbrände geschahen in den Jahren 1767, 1834, 1878, 1888, 1898 und 1917.

Beschreibung Das ursprüngliche Breitangerdorf mit einem Dorfbach erhielt beim Bau der Stadtbefestigung einen Straßenplatz von circa 320 mal 90 m. Der Straßenplatz wurde bereits im 17. Jahrhundert zur Gänze verbaut. Die Verbauung des Ortes befand sich innerhalb der Stadtmauern, erst ab dem 19. Jahrhundert wurden außerhalb der Stadtmauern Gebäude errichtet.

Literatur Purbach am Neusiedler See, Markt. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Burgenland 1976. S. 241.

Weblinks

Kategorie:Stadtbefestigung in Österreich Stadtbefestigung Kategorie:Baudenkmal (Burgenland) Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert