St. Dionysius ist eine Kapelle und zugleich die römisch-katholische Kirche von Gleiszellen-Gleishorbach, die zu Ehren des Dionysius von Paris geweiht ist. Sie gehört zum Bistum Speyer und steht unter Denkmalschutz.

Lage Das Gebäude steht mit der Hausnummer 11 in der Dionysiusstraße am südlichen Rand des Ortsteiles Gleiszellen. Unmittelbar südlich schließt sich der als Denkmalzone ausgewiesene Veteranenfriedhof an. Unmittelbar an der Kirche steht ein Steinkreuz, das mit der Jahreszahl 1837 bezeichnet ist. Hinzu kommt ein aus Sandstein angefertigtes Friedhofskreuz aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Im näheren Umkreis erstrecken sich Weinberge des Weinanbaugebiets Pfalz. Unmittelbar westlich schließt sich außerdem das Naturschutzgebiet Haardtrand – Lehnsberg an.

Geschichte Bei dem Sakralbau handelt es sich um eine barocke Saalkirche, die von 1746 bis 1748 unter der Regie des kurpfälzischen Baumeisters Kaspar Valerius errichtet wurde. Der Standort war bewusst ausgewählt worden, damit die Bewohner der Orte Gleiszellen und Gleishorbach einen möglichst gleich langen Weg zur Kirche hatten. 1919 wurden mehrere Gegenstände aus der Kirche gestohlen, mit Hilfe von Spenden gelang es jedoch, diese zu ersetzen. In der Folgezeit wurde die Kirche außerdem renoviert.

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