Adolf Grothe (* 21. Februar 1860; † 22. August 1934) war ein deutscher Pädagoge.

Leben Grothe absolvierte eine Präparandenanstalt und war langjährig an Mittelschulen tätig.

Er war ab 1880 zunächst Lehrer und ab 1890 Rektor in der städtischen evengelischen Mädchen-Mittelschule Strausberg. Im Anschluss war er Rektor der Knaben-Mittelschule Charlottenstraße in Halle an der Saale, an die 1902 unter seiner Leitung eine städtische kaufmännische Fortbildungsschule angeschlossen wurde. 1910 wurde er Kreisschulinspektor in Pudewitz.

Als Autor verfasste Grothe vor allem Lese- und Schulbücher für Volks- und Mittelschulen.

Er ist auf dem Südfriedhof zu Halle bestattet.

Veröffentlichungen Was haben wir erreicht und was erstreben wir? In: Karl Kläbe: Entwurf zum Ausbau der Hilfsschule zu Halle a. S. und ein Lehrplan für sie. Merseburger, Leipzig 1900. Mit R[ichard] Froning, J. Wewer: Vaterländische Geschichte. Für die Volksschulen der Provinz Sachsen bearbeitet. Behrend, Wiesbaden 1902. Mit Richard Froning: Geschichte für Mittelschulen und ähnliche Lehranstalten der Provinz Sachsen. Behrend, Wiesbaden 1903 (online). Geographische Heimatkunde (= David Wisotzky, Fritz Schleichert: Heimatkunde von Halle und Umgegend. Band 1). 2., gänzlich umgearbeitete Auflage. Buchhandlung des Waisenhauses, Halle a. S. 1904. Mit Ferdinand Kirchert: Praktisches Schnellschönschreiben. Gebauer-Schwetzschke, Halle a. S. 1904. Mit W. Ertinghausen: Thüringer Kinderleben. Lesebuch für die Grundschule, einschließlich 4. Schuljahr im Regional-Bezirk Erfurt. Beltz, Langensalza [ca. 1925].

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1860 Kategorie:Gestorben 1934 Kategorie:Mann