Medusa ist das zweite Studioalbum der britischen Sängerin Annie Lennox. Es erschien im März 1995 und wurde ein weltweiter Charterfolg sowie Millionenseller.

Entstehung und Veröffentlichung Die Erstveröffentlichung von Medusa erfolgte am 6. März 1995 bei RCA Records. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD mit zehn Titel. Am 2. März 2018 wurde das Album erstmals als LP-Ausführung veröffentlicht.

Es handelt sich hierbei um ein Coveralbum, das unter anderem Coverversionen zu The Clash (Train in Vain), Al Green (Take Me to the River), Procol Harum (A Whiter Shade of Pale), Paul Simon (Something So Right), The Wailers (Waiting in Vain) oder auch Neil Young (Don’t Let It Bring You Down) umfasst. Für die Produktion aller Lieder zeichnete Stephen Lipson verantwortlich. Die Entscheidung über die Titel erklärt Lennox im Begleitheft zum Album: „Ich habe Lieder gewählt, zu denen ich mich aus allen möglichen Gründen hingezogen fühle. […] Statt methodisch einem Konzept, einem Thema oder einem Design zu folgen, habe ich auf meinen Instinkt vertraut. Diese Arbeit war für mich wirklich eine Herzensangelegenheit. Ich fühle mich privilegiert, dass ich die Gelegenheit dazu bekommen habe.“.

Titelliste Nr. Titel Autor(en) Produzent(en) Länge 1 No More “I Love You’s” David Freeman, Joseph Hughes Stephen Lipson 4:51 2 Take Me to the River Al Green, Mabon Hodges 3:35 3 A Whiter Shade of Pale Keith Reid, Gary Brooker 5:16 4 Don’t Let It Bring You Down Neil Young 3:36 5 Train in Vain Joe Strummer, Mick Jones 4:45 6 I Can’t Get Next to You Barrett Strong, Norman Whitfield 3:09 7 Downtown Lights Paul Buchanan 6:43 8 Thin Line Between Love and Hate Richard Poindexter, Robert Poindexter, Jackie Members 4:56 9 Waiting in Vain Bob Marley 5:40 10 Something So Right Paul Simon 3:56

Singleauskopplungen

Rezeption Preise und Nominierungen Das Album wurde 1996 für einen Grammy Award in der Kategorie „Best Pop Vocal Album“ nominiert, unterlag aber Joni Mitchells Turbulent Indigo.

Rezensionen Das Rolling Stone bewertete Medusa mit 3,5 von 5 möglichen Sternen und konstatierten: „Annie Lennox nannte ihr vollkommen zu Recht so beliebtes Solodebüt zwar Diva, aber erst auf dem Nachfolgewerk Medusa fängt sie tatsächlich an, sich wie eine aufzuführen. Dieses extrem unbeständige Album voller Coversongs beginnt mit dem vielleicht absoluten Höhepunkt – einer wirklich wundervollen Interpretation von No More “I Love You’s”, einem relativ unbekannten britischen Hit der Band The Lover Speaks. Leider gelingt Lennox derselbe Zauber bei bekannteren Stücken wie Al Greens Take Me to the River und Procol Harums A Whiter Shade of Pale nicht noch einmal.“

Kommerzieller Erfolg Chartplatzierungen

Auszeichnungen für Musikverkäufe Medusa verkaufte sich weltweit Quellen zufolge über sechs Millionen Mal, davon sind 4,3 Millionen Einheiten mit Schallplattenauszeichnungen belegt.

Einzelnachweise

Kategorie:Album 1995 Kategorie:Album (Pop) Kategorie:Coveralbum Kategorie:Annie Lennox Kategorie:Nummer-eins-Album Kategorie:Mehrfach-Platin-Album (Vereinigte Staaten) Kategorie:Mehrfach-Platin-Album (Vereinigtes Königreich)