mini| OsamaSon (* 20. Mai 2003 als Amari Deshawn Adham Middleton in Columbus, Ohio) ist ein US-amerikanischer Rapper, Songwriter und Produzent. Große Bekanntheit erlangte er durch die Underground-Szene der 2020er nachdem seine Songs Cts-V und Troops im Internet große Bekanntheit erlangten. Sein Debütalbum Jump Out erschien im Januar 2025. Es war sein erstes Projekt mit einer Platzierung in der Billboard 200. Im Oktober 2025 erschien psykotic, sein erfolgreichstes Album, das 70 Plätze höher als Jump Out debütierte.

Leben und Karriere Frühe Jahre Amari Deshawn Adham Middleton wurde am 20. Mai 2003 geboren und ist in Goose Creek, South Carolina und Columbus, Ohio aufgewachsen. Er lernte bei seinem Onkel FL Studio zu benutzen, der ein Gullah-Musiker ist. In der High School begann er als Damn 4K mit dem Produzieren von Instrumentals, die von Chief Keef, NLE Choppa, Summrs und Kankan inspiriert waren. Middleton war an der Goose Creek High School, wo er Football und Basketball von seinem Freshman- bis zu seinenm Sophomore-Jahr spielte. 2021 bekam er seinen Schulabschluss.

Karrierebeginn und Durchbruch (2020–2023) OsamaSon fing unter dem Namen PradaUMari im Jahr 2020 an, Musik zu machen. 2021 legte er sich seinen heutigen Künstlernamen zu und veröffentlichte die Mixtapes Vengeance und Carnival. Im Frühjahr 2023 erschienen die Kollabo-EPs Osamavrt (mit tworvt) und 2 Slime (mit boolymon) gefolgt von dem EP Bad Habits. Am 7. April erschien OsamaSons Breakout-Single Cts-V und begann, online an ein Aufmerksamkeit zu gewinnen. Seine Musik wurde weiter durch Internet-Persölichkeiten wie BruceDropEmOff, der seine Songs in seinen Livestreams hörte, bekannt.

Osama Season und Flex Music (2023–2024) Am 2. Juni 2023 veröffentlichte OsamaSon Troops, die Lead-Single für sein drittes Mixtape Osama Season. Das Album wurde am 21. Juli veröffentlicht, Pitchfork und The Fader hoben die Tracks Werkin, Kutta, Summer Sixteen, Anti und X & Sex als Highlights hervor. Im Oktober ging er mit den Rappern Kankan, Summrs, Highway und dem Produzenten F1LTHY auf Next Gen Tour. OsamaSon veröffentlichte sein viertes Mixtape Flex Musix am 8. Dezember.

Am 16. Februar 2024 erschien die Deluxe-Edition Flex Music (Flxtra) mit sechs weiteren Tracks. Zwei Tage später begann seine Flex Musix Tour, die beim Rolling Loud California am 16. März endete. Im Mai 2024 erschien das Kollaboalbum 3vil Reflection mit Glokk40Spaz. Im November lief die Wish You Were Here Tour in Kanada und London, sie endete mit dem Rolling Loud Thailand.

Jump Out und psykotic (seit 2025) Ende Januar 2025 erschien das von Kritikern gefeierte Debütalbum Jump Out, das OsamaSon zum ersten Mal in die US-amerikanischen Billboard-Charts brachte. Am 20. August 2025 kündigte OsamaSon die psykotic Tour an, sie begann am 16. Oktober in St. Louis und endete am 20. Dezember in Vancouver. Nach der Ankündigung der Tour veröffentlichte OsamaSon am 2. Oktober die offizielle Tracklist für psykotic. Fünf Tage später veröffentlichte RapCaviar in Zusammenarbeit mit Osamas zweitem Instagram-Account einen Beitrag mit einem Foto einer CD, in dem der Veröffentlichungstermin für Freitag, den 10. Oktober, bekannt gegeben wurde. An dem Tag, veröffentlichte OsamaSon das Album, welches 17 Tracks und einen Gastauftritt von Che enthält. Das Album erreichte mit dem 81. Platz in den Billboard 200 einen 70 Plätze höheren Punkt als sein Debütalbum. Im Mai 2026 kündigte LiveNation Osamasons Psykturnal Tour mit neun Daten in Europa und drei in Australien an. An Middletons 23. Geburtstag veröffentlichte er den Song Off That!, welcher angeblich die Lead-Single auf seinem dritten Studioalbum Nocturnal werden solle. Wenige Monate später erschien die Deluxe-Edition des Ken-Carson-Albums Xperiment. OsamaSon erhielt einen Gastauftritt auf dem Song Vamp City.

Stil OsamaSon wurde mit einigen Rappern verglichen, darunter Chief Keef, Playboi Carti, Destroy Lonely, Ken Carson, Future und den späteren Speaker Knockerz. Er ist bekannt für seinen experimentellen Sound – von The Faders Vivian Medithi als „maximalistischen Rage“ bezeichnet – das sich durch einen starken Einsatz von Bässen und Synthesizern auszeichnet; sein Musikstil wurde von Leor Galil vom Chicago Reader als „benommen machend, verwirrend und bisweilen erdrückend vielschichtig“ beschrieben. OsamaSon sagt, seine größten Einflüsse seien Duwap Kaine, Speaker Knockerz und Lil B.

Diskografie

Studioalben

Mixtapes 2022: BloodOsama (mit Bloody Pint) 2023: ohsama (mit ohsxnta) 2023: Osama Season 2023: Flex Music 2024: 3vil Reflection (mit Glokk40Spaz) 2024: Leaks Tape (Vol. 1) (als Lil O) 2024: Leaks Tape (Vol. 2) (als Lil O)

EPs 2021: Im Da Man 2021: Vengeance 2021: Carnival 2023: osamavrt (mit tworvt) 2023: 2 slime (mit boolymon) 2023: Bad Habits 2023: Slatt 2023: hitechslime 2024: still slime (mit boolymon) 2024: christian boultan (als younotsupposedtobehere) 2025: #Basedslime (mit xaviersobased) 2025: Backend v2 (mit Backend)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Rapper Kategorie:Hip-Hop-Produzent Kategorie:Pseudonym Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 2003 Kategorie:Mann