Der Volleyball-Europapokal der Landesmeister 1966/67 war die siebte Austragung des Europapokals der Landesmeister der Frauen. Der Wettbewerb wurde von Dezember 1966 bis Juni 1967 ausgetragen. 13 Vereinsmannschaften aus zwölf Ländern nahmen teil. Den Titel gewann zum zweiten Mal in Folge der ZSKA Moskau aus der Sowjetunion. Im Finale setzte sich der ZSKA gegen den sowjetischen Vizemeister Dynamo Moskau durch.
Teilnehmer Am Wettbewerb nahmen zwölf Landesmeister sowie Dynamo Moskau als Vizemeister der Sowjetunion teil. Die Sowjetunion war damit erneut mit zwei Mannschaften vertreten.
Land Mannschaft Qualifikation Bulgarien Lewski Sofia Bulgarischer Meister 1966 Ungarn Újpesti Dózsa Budapest Ungarischer Meister 1966 DDR SC Dynamo Berlin DDR-Meister 1966 Israel Hapoel Kfar Masaryk Israelischer Meister 1965 Italien Max Mara Reggio Emilia Italienischer Meister 1966 Polen AZS AWF Warszawa Polnischer Meister 1966 Portugal Leixões SC Portugiesischer Meister 1966 Rumänien Dinamo Bukarest Rumänischer Meister 1966 Sowjetunion ZSKA Moskau Sowjetischer Meister 1966 Sowjetunion Dynamo Moskau Sowjetischer Vizemeister 1966 Türkei Galatasaray SK Türkischer Meister 1966 Tschechoslowakei TJ Slávia UK Bratislava Tschechoslowakischer Meister 1966 Schweiz SC Uni Basel Schweizer Meister 1966
Modus Der Wettbewerb wurde im K.-o.-System ausgetragen. Die Begegnungen wurden in Hin- und Rückspielen entschieden. Aufgrund der ungeraden Zahl von 13 Teilnehmern erhielt ZSKA Moskau als Titelverteidiger ein Freilos für das Achtelfinale. Die weiteren Mannschaften spielten zunächst um den Einzug in das Viertelfinale. Anschließend folgten Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Insgesamt wurden 24 Spiele ausgetragen.
Achtelfinale Die Auslosung für das Achtelfinale fand am 16. Oktober 1966 in Brüssel statt. Die Begegnungen wurden vom 8. bis zum 30. Dezember 1966 sowie im Januar 1967 ausgetragen. ZSKA Moskau und AZS-AWF Warszawa erhielten ein Freilos. Das erste Spiel zwischen Dynamo Moskau und Ujpest Dózsa wurde am 17. Dezember in Ost-Berlin im Rahmen der achten Dynamo-Spartakiade ausgetragen.
Ergebnisse zu den Partien zwischen OK Roter Stern Belgrad und dem SC Dynamo Berlin sowie zum Rückspiel zwischen Ujpest Dózsa und Dynamo Moskau sind nicht bekannt.
Datum Team 1 Ergebnis Team 2 Sätze Dinamo Bukarest 3:0 Mara La Torre Reggio Emilia 15:3, 15:1, 15:13 Dinamo Bukarest 3:0 Mara La Torre Reggio Emilia 15:3, 15:2, 15:8 Leixões Matosinhos 0:3 SC Uni Basel 7:15, 10:15, 11:15 Leixões Matosinhos 1:3 SC Uni Basel 15:13, 5:15, 14:16, 4:15 Apoel Masarik Haifa 0:3 Lewski Sofia 5:15, 4:15, 8:15 Apoel Masarik Haifa 0:3 Lewski Sofia 5:15, 12:15, 8:15 Galatasaray SK 0:3 Slávia UK Bratislava 6:15, 11:15, 4:15 Galatasaray SK 0:3 Slávia UK Bratislava 1:15, 3:15, 0:15 Dynamo Moskau 3:0 Ujpest Dózsa 15:7, 15:4, 15:4 Ujpest Dózsa Dynamo Moskau
Freilos:
ZSKA Moskau AZS-AWF Warszawa
Viertelfinale Das Viertelfinale wurde im Februar und März 1967 ausgetragen. ZSKA Moskau traf auf Dinamo Bukarest und setzte sich nach einer 1:3-Niederlage im ersten Spiel im Rückspiel mit 3:0 durch. Der SC Dynamo Berlin gewann beide Begegnungen gegen den SC Uni Basel jeweils mit 3:0. Dynamo Moskau setzte sich gegen AZS AWF Warszawa ebenfalls in beiden Spielen durch. Lewski Sofia bezwang Slávia Bratislava mit zwei Siegen.
Datum Team 1 Ergebnis Team 2 Sätze Dinamo Bukarest 3:1 ZSKA Moskau 15:12, 15:13, 7:15, 15:4 ZSKA Moskau 3:0 Dinamo Bukarest 15:3, 15:3, 15:1 SC Dynamo Berlin 3:0 SC Uni Basel 15:3, 15:4, 15:7 SC Uni Basel 0:3 SC Dynamo Berlin 7:15, 4:15, 7:15 AZS AWF Warszawa 1:3 Dynamo Moskau 12:15, 13:15, 15:7, 4:15 Dynamo Moskau 3:0 AZS AWF Warszawa 15:2, 15:12, 15:7 Slávia UK Bratislava 2:3 Lewski Sofia 11:15, 15:4, 8:15, 15:4, 10:15 Lewski Sofia 3:1 Slávia UK Bratislava 15:7, 16:14, 11:15, 15:12
Halbfinale Im Halbfinale traf der SC Dynamo Berlin auf den Titelverteidiger ZSKA Moskau. Beide Begegnungen wurden in Berlin ausgetragen. ZSKA Moskau gewann das erste Spiel mit 3:1 und das zweite mit 3:0.
Im zweiten Halbfinale standen sich Lewski Sofia und Dynamo Moskau gegenüber. Lewski Sofia gewann das Hinspiel mit 3:0. Im Rückspiel setzte sich Dynamo Moskau mit 3:0 durch. Aufgrund des besseren Verhältnisses der erzielten Spielpunkte (73:67) qualifizierte sich Dynamo Moskau für das Finale.
Datum Team 1 Ergebnis Team 2 Sätze SC Dynamo Berlin 1:3 ZSKA Moskau 12:15, 16:18, 15:10, 9:15 ZSKA Moskau 3:0 SC Dynamo Berlin 16:14, 15:5, 15:9 Lewski Sofia 3:0 Dynamo Moskau 15:8, 15:9, 15:11 Dynamo Moskau 3:0 Lewski Sofia 15:11, 15:5, 15:6
Finale Im Finale trafen mit ZSKA Moskau und Dynamo Moskau zwei sowjetische Mannschaften aufeinander. ZSKA Moskau gewann das erste Spiel mit 3:2 und entschied auch das zweite Finalspiel mit 3:1 für sich. Damit verteidigte ZSKA Moskau den im Vorjahr erstmals gewonnenen Europapokal der Landesmeister.
Datum Team 1 Ergebnis Team 2 Sätze ZSKA Moskau 3:2 Dynamo Moskau 13:15, 17:15, 15:10, 13:15, 15:11 ZSKA Moskau 3:1 Dynamo Moskau 15:8, 15:17, 15:3, 15:7
Mannschaftskader ZSKA Moskau: T. Ponjajewa, N. Lukanina, T. Rodionowa, L. Gurejewa, L. Walentowitsch, A. Ryschowa, Trainer: Miron Issaakowitsch Winer Dynamo Moskau: Marita Katuschewa, Ljudmila Buldakowa, Lidija Strelnikowa, Ljubow Jewtuschenko, Larissa Petrenko, N. Gamanilowa; Trainer: Anatoli Sarkissow Lewski Sofia: Mirkowa, Delewa, Zankowa, Lidija Markowa, Zwetana Paunowa, Antoaneta Torbowa, Iwkowa, Milanowa, Stefanowa SC Dynamo Berlin: Ulla Mahn, Ruth Korn, Kristin Schrade
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Einzelnachweise
#1967 (Frauen) Kategorie:Volleyballveranstaltung 1967 Kategorie:Frauenvolleyball-Wettbewerb für Vereinsmannschaften