mini|hochkant|Kirche St. Peter (2024) Die Kirche St. Peter ist die evangelisch-lutherische Dorfkirche von Leumnitz, einem 1919 eingemeindeten Stadtteil der kreisfreien Stadt Gera in Thüringen.
Geschichte Die im Kern auf das 13. Jahrhundert zurückgehende Chorturmkirche war bis 1886 Filialkirche von St. Martini in Zwötzen. Sie ist von einem ehemals als Friedhof genutzten eingefriedeten Kirchhof umgeben. Das vorhandene Kirchenschiff wurde wohl Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut. 1833 wurde der Turm um zwei Geschosse erhöht, 1845 das Kirchenschiff nach Westen verlängert, in den 1930er Jahren die westliche Vorhalle sowie eine Sakristei und ein Kohlenschuppen angebaut.
Die von Christian Friedrich Poppe dem Jüngeren 1833 erbaute Orgel wurde 1932 unter Verwendung des vorhandenen Orgelprospekts durch ein Instrument der Dresdner Firma Jehmlich ersetzt. Die größte der drei Bronzeglocken wurde 1909 bei Franz Schilling & Söhne in Apolda gegossen. Zwei kleinere Glocken wurden im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen; als Ersatz erhielt die Kirche 1988 zwei Glocken, die ursprünglich 1983 im VEB Glockengießerei Apolda für das Geraer Rathaus gegossen worden waren.
Literatur Anja Löffler (Bearb.): Stadt Gera (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen, Bd. 3). Erfurt 2007, S. 469f.
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