Banke ist ein Ortsteil der Gemeinde Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen. Bis 1929 bildete Banke eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Amt Neuhaus gehört Banke zur Ortschaft Kaarßen.

Geographie Banke ist ein kleiner Weiler an der Landstraße von Rassau nach Stapel direkt hinter dem Elbdeich. Der Weiler, zu dem früher auch noch ein Vorwerk gehörte, umfasst heute nur noch einige Hofgebäude des Bankehofs und einen danebenliegenden Campingplatz.

Geschichte Banke gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Hitzacker des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Neuhaus im Departement der Elbmündung. 1814 fiel Banke an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Hitzacker und ab 1859 zum Amt Neuhaus im Lauenburgischen.Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86 1867 fiel Banke mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede.

Am 1. April 1929 wurde Banke Teil der neuen Gemeinde Rassau.Amtsblatt der Regierung Lüneburg 1929, S. 58 Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Rassau mit Banke dem Landkreis Hagenow im Land Mecklenburg der Sowjetischen Besatzungszone zugeschlagen, der ab 1949 zur DDR gehörte. Am 1. Juli 1950 wurde Rassau mit Banke nach Kaarßen eingemeindet. Seit 1952 gehörte Kaarßen zum Kreis Hagenow im Bezirk Schwerin der DDR. Kaarßen gehörte ab 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern der Bundesrepublik Deutschland und wechselte am 30. Juni 1993 in den Landkreis Lüneburg des Landes Niedersachsen. Am 1. Oktober 1993 wurde Kaarßen mit Banke Teil der Gemeinde Amt Neuhaus.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle 1845 21 1871 39 Volkszählung 1871 1885 33 Volkszählung 1885 1895 34 Volkszählung 1895 1905 35 Volkszählung 1905

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Amt Neuhaus) Kategorie:Ort im Landkreis Lüneburg Kategorie:Ort an der Elbe Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lüneburg) Kategorie:Gemeindeauflösung 1929