Die Libelle war ein deutsches Fahrgastschiff für den Einsatz auf der Ostsee.
Geschichte Das Schiff wurde 1934 mit einem Schwesterschiff, der Forelle, von der Flensburger Frachtdampf-Reederei Vöge & Däcker für die Neugründung der Flensburger Förde Motorschiffgesellschaft in Auftrag gegeben.
Im Jahr 1935 nahm das Schiff von Glücksburg aus den Fahrgastverkehr auf der Flensburger Förde auf. Nach 1945 wurden verstärkt Einsätze auf der Flensburger Innenförde gefahren.
Im September 1977 erfolgte der Verkauf an Günter Heise, der das Schiff nach seiner Tochter Bente nannte und für Butterfahrten verwendete. Dazu wurde es in die Schlei mit Heimathafen Kappeln verlegt. 1986 wurde es an Juliane und Herbert Sebode in Kappeln verkauft.
1999 erfolgte die Außerdienststellung als Fahrgastschiff. Nach dem Verkauf wurde das Schiff wieder in Libelle umbenannt und zum privaten Wohnschiff umgebaut. Von 2004 bis 2006 war das Schiff auf der Großen Ochseninsel in Dänemark aufgelegt, danach wurde es nach Flensburg verlegt.
Umbauten
1950 wurde der offene Aufbau verglast und Mitte der 1960er-Jahre durch einen Aluminium-Aufbau ersetzt.
1974 wurde das Schiff mit zwei Rettungsinseln vor dem Ruderhaus ausgestattet.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Passagierschiff (Deutschland) Kategorie:Motorschiff