Andreas Deininger (* 19. März 1852 in Gutenstetten; † 24. Mai 1934 ebenda) war ein deutscher Mühlenbesitzer und Bürgermeister sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Leben Andreas Deininger war nach seiner Schul- und Berufsausbildung Müller in der Mühle Gutenstetten, in die einer seiner Vorfahren (Tobias Friedrich Deininger) im Jahre 1778 eingeheiratet hatte. Diese Mühle wurde in fünf Generationen durch die Familie Deininger betrieben.Gemeinde GutenstettenEhemalige Mühle Deininger mini|Ehemalige Mühle in Gutenstetten Er engagierte sich in der Politik und war Mitglied des Bayerischen Bauernvereins, der konservativ orientiert war und zeitweise mit dem eher liberalen Bayerischen Bauernbund zusammenarbeitete.
Von 1893 an hatte er ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Neustadt an der Aisch, wo er für den Bauernbund kandidierte und bis 1911 in dem Parlament blieb und in verschiedenen Fachausschüssen arbeitete.
Darüber hinaus war er Schriftführer und Kassierer im Bezirksausschuss Neustadt an der Aisch des Landwirtschaftlichen Kreisausschusses von Mittelfranken.
Deininger war auch als Heimatschriftsteller bekannt.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 20. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Landwirt (Deutschland) Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Kategorie:BBB-Mitglied Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1852 Kategorie:Gestorben 1934 Kategorie:Mann