Günther Otte (* 20. Februar 1933 in Berlin; † 2005 ebenda) war ein deutscher Radrennfahrer.
Sportliche Laufbahn Otte war im Bahnradsport und im Straßenradsport aktiv. Er übersiedelte 1950 von Ost-Berlin nach West-Berlin, nachdem er bei den Junioren 1949 Vizemeister der Ostzone im Straßenrennen geworden war. Im Westen startete er für den RC Pfeil Charlottenburg, kurzzeitig für den Verein NRVg Luisenstadt. Als Amateur wurde er 1952 gemeinsam mit Hans Schliebener Vizemeister im Zweier-Mannschaftsfahren. 1953 wurde er Vizemeister im Mannschaftszeitfahren mit dem RC Pfeil Charlottenburg und gewann das Eintagesrennen Rund um Köln. Die Berliner Straßenmeisterschaft, die in fünf Rennen ermittelt wurde, konnte er für sich entscheiden. In der Berliner Vier-Etappenfahrt holte er einen Etappensieg.
Von 1953 bis 1958 war er Berufsfahrer. Als Profi wurde er 1955 Dritter in der nationalen Meisterschaft im Steherrennen und 1957 Vizemeister hinter Heinz Jakobi. 1956 und 1957 startete er bei den Bahnradsport-Weltmeisterschaften im Steherrennen.
In der Deutschland-Rundfahrt 1955 startete er im Radsportteam Express. Er beendete die Rundfahrt nicht. Im Giro d’Italia 1954 und in der Vuelta a España 1955 schied er aus. Bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften 1954 schied er im Profirennen aus.
Sechsmal startete er im Berliner Sechstagerennen. Sein erstes Rennen bestritt er mit Miguel Poblet als Partner. Der 6. Platz 1954 mit Harry Saager als Partner war sein bestes Resultat. Insgesamt fuhr er zehn Sechstagerennen.
Nach seiner aktiven Karriere blieb Otte dem Radsport in verschiedenen Funktionen in seinem Verein RC Pfeil Charlottenburg verbunden.
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