Die Amsterdam war ein 96-Kanonen-Linienschiff der Marine der Vereinigten Niederlande, das zwischen 1712 und 1738 in Dienst stand.
Geschichte Das Schiff wurde von dem Schiffbaumeister Jan van Rheenen für die Admiralität von Amsterdam auf deren Werft in Amsterdam gebaut, wo es 1712 vom Stapel lief. Über die Dienstzeit der Amsterdam liegen keine Informationen vor, nur dass es sich um eines der größten Schiffe der niederländischen Marine zu dieser Zeit handelte, es sich um 1726 in gutem Zustand befand und ab 1733 als nicht mehr einsatzfähig eingestuft wurde. Das Schiff wurde am 31. Januar 1738 an einen Spanier für die Verwendung bei den Westindischen Inseln verkauft.
Technische Beschreibung Die Amsterdam war als Batterieschiff mit drei durchgehenden Geschützdecks konzipiert und hatte eine Länge von 49,83 Metern (Geschützdeck), eine Breite von 13,89 Metern und einen Tiefgang von 4,83 Metern. Sie war ein Rahsegler mit drei Masten (Fockmast, Großmast und Kreuzmast). Der Rumpf schloss im Heckbereich mit einem Heckspiegel, in den Galerien integriert waren, die in die seitlich angebrachten Seitengalerien mündeten. Die Beplankung war kraweel ausgeführt, das heißt, die Kanten der Planken stießen stumpf aufeinander, so dass eine glatte Außenfläche entstand.
Die Bewaffnung bestand aus 96 Kanonen.
Besatzung Die Besatzung hatte eine Stärke von 660 Mann (Offiziere und Unteroffiziere bzw. Mannschaften).
Literatur
Weblinks Amsterdam auf threedecks.org
Einzelnachweise James Bender: Dutch Warships in the Age of Sail 1600–1714., S. 303.
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