Manfred Neuburger (* 5. August 1946 in Ebermannstadt) ist ein Generalarzt außer Dienst der Luftwaffe der Bundeswehr.

Nach seiner Schulzeit, und dem Ablegen des Abiturs in seiner Heimatstadt, studierte Neuburger Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Er promovierte dort auch zum Doktor der Medizin.

Militärische Laufbahn Am 2. Oktober 1972 trat Neuburger als Stabsarzt in die Bundeswehr ein und war bis zum 31. August 1979 als Truppenarzt in der Luftwaffensanitätsstaffel des III. Bataillons/Luftwaffenausbildungsregiment 3 in Roth eingesetzt. In dieser Zeit erfolgte auch seine Weiterbildung zum Facharzt für Chirurgie am Städtischen Krankenhaus in Fürth. Danach folgten Verwendungen als Sanitätsstabsoffizier Chirurgie in der Chirurgischen Abteilung im Bundeswehrkrankenhaus Kiel und als Fliegerarzt im Stab Jagdgeschwader 74 „Mölders“ in Neuburg an der Donau.

Am 1. September 1984 wurde Neuburger, unter Beförderung zum Oberfeldarzt, erstmals ins Bundesministerium der Verteidigung in das Referat InSan II 4 (Ausbildung) in der Inspektion des Sanitäts- und Gesundheitswesens versetzt. Neuburger verblieb bis zum 30. September 1995 im Ministerium, zunächst als Referent bei PV6 (Personalführung der Sanitätsoffiziere Luftwaffe) in der Personalabteilung, als Referatsleiter bei InSan I 2 (Truppenärztliche Versorgung) und InSan II 3 (Grundsatz Planung und Personal).

Als stellvertretender Generalarzt der Luftwaffe kehrte Neuburger am 1. Oktober 1995 für fünf Jahre zur Luftwaffe zurück. In diese Zeit fielen die Neuordnung des Luftwaffensanitätsdienstes und des Fliegerärztlichen Dienstes der Bundeswehr, die Einführung der modularen Sanitätseinrichtungen in die Luftwaffe und der Ausbau der Fähigkeiten auf dem Gebiet des Verwundeten-Lufttransports (AirMedEvac). In dieser Zeit war er auch als Chef des Stabes der Dienststelle Generalarzt der Luftwaffe eingesetzt.

Am 1. Oktober 2000 wurde Neuburger erneut ins Bundesministerium der Verteidigung berufen, um unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalarzt die Unterabteilung InSan I (Wehrmedizinische Fragen, Forschung und arbeitsmedizinische Grundlagen) zu leiten. Hier war er für alle fachlichen Fragen der sanitätsdienstlichen Versorgung zuständig. Neuburger sorgte in dieser Verwendung im Jahre 2002 auch für das fachliche Kontinuum bei der im Zuge der Zentralisierung des Sanitätsdienstes erfolgten Umgliederung von der Inspektion zum Führungsstab des Sanitätsdienstes, wo er die Stabsabteilung I (Gesundheitswesen) bis zu seiner Pensionierung führte. Neuburger trat im August 2008 nach 36 Dienstjahren in den Ruhestand.

Weblinks Laudatio anlässlich des 75. Geburtstages

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