(9695) Johnheise ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 24. September 1960 von dem niederländischen Astronomenehepaar Cornelis Johannes van Houten und Ingrid van Houten-Groeneveld entdeckt wurde. Die Entdeckung geschah im Rahmen des Palomar-Leiden-Surveys, bei dem von Tom Gehrels mit dem 120-cm-Oschin-Schmidt-Teleskop des Palomar-Observatoriums aufgenommene Feldplatten an der Universität Leiden durchmustert wurden.

Der Asteroid wurde am 11. November 2000 nach dem niederländischen Astronomen John Heise (* 1942) benannt, der sich als Professor für allgemeine Physik an der Universität Utrecht auf das Gebiet der Hochenergie-Astrophysik spezialisierte und 1975 Quellen für galaktische Röntgenausbrüche entdeckte und 1998 zu den Entdeckern von kosmischen Gammablitzen gehörte.

Der Himmelskörper gehört zur Duponta-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (1338) Duponta benannt ist.

Siehe auch Liste der Asteroiden

Einzelnachweise

Weblinks

Asteroid Johnheise in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, Kalifornien (englisch) Discovery Circumstances von (9695) Johnheise gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union beim Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts (englisch)

Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser