August Schöndorf (* 2. September 1867 in Zweibrücken; † 18. September 1920 in Nürnberg) war ein deutscher Jurist und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Leben August Schöndorf absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und war seit 1886 Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Aenania München im CV.Verzeichnis der Mitglieder des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studenten-Verbindungen. WS 1894/95. Als Manuskript gedruckt beim Vorort Austria in Innsbruck, S. 14. 1895 wurde er als geprüfter Rechtspraktikant zum Amtsanwalt beim pfälzischen Amtsgericht Wolfstein, das 1879 errichtet wurde, ernannt. Am 29. Juli 1896 wurde er durch Verfügung des bayerischen Staatsministeriums der Justiz zum Amtsgericht Pirmasens versetzt. Am 15. Juli 1898 erhielt er die Ernennung zum Amtsrichter beim Amtsgericht Neustadt an der Weinstraße Zuletzt war Schöndorf Landgerichtsrat am Landgericht Frankenthal (Pfalz).
1907 kam er als Mitglied der Zentrumspartei in die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Speyer und blieb bis 1911 in dem Parlament, in dem er in verschiedenen Ausschüssen arbeitete.
Sonstiges Gemeinsam mit dem Studenten der Medizin, Ludwig Matt, verfasste er 1870 die Geschichte der katholischen Studentenverbindung Aenania.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 20. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München Kategorie:Korporierter im CV Kategorie:Richter (Landgericht) Kategorie:Zentrum-Mitglied Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1867 Kategorie:Gestorben 1920 Kategorie:Mann