mini|Sommertag im alten Hellergut, 1926 Das Hellergut auf dem namensgebenden Heller nördlich des Dresdner Stadtzentrums war ein einzeln stehendes bäuerliches Anwesen. Es schloss sich östlich, auf der gegenüber liegenden Seite der Landstraße nach Rähnitz, an das Areal der ehemaligen Hellerschänke an und befand sich am hier abzweigenden Augustusweg. Das Fachwerkgehöft war der Rest einer alten Kaserne oberhalb des Hellerexerzierplatzes, eines ehemaligen militärisches Übungsgeländes „über Hechts und Hübels Weinbergen“. Zusammen mit der Hellerschänke wurde es 1897 nach Dresden eingemeindet.Otto Koepert, Oskar Pusch (Hrsg.): Die Dresdner Heide und ihre Umgebung. Verl. C. Heinrich, Dresden , S. 231.

Heutiger Zustand Heute befindet sich auf dem Areal das Firmengelände einen Baumaschinenhändlers.

Trivia mini|Die Linden heute Die grob gemauerte Grundstücksmauer und ein bis zwei der alten Linden stehen noch heute (2026). Die Altbäume sind als Naturdenkmal Linden am Augustusweg geschützt. Der Maler Otto Altenkirch verewigte das Hellergut auf über einem Dutzend großformatigen Gemälden in alla prima Technik und erschuf somit einzigartige Zeitdokumente der verlorenenen Stätte.

Einzelnachweise

Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Dresden