mini|hochkant|Adam August Müller, um 1840 Adam August Müller (* 16. August 1811 in Kopenhagen; † 15. März 1844 ebenda) war ein dänischer Historien- und Porträtmaler sowie Radierer.

Leben Adam August Müller war ein Sohn von Peter Erasmus Müller, dem lutherischen Bischof von Seeland und Primas der Dänischen Volkskirche, aus dessen Ehe mit Louise Augusta Stub (1778–1852). Seine älteren Brüder war der Richter und Politiker Friedrich Otto Müller (1807–1882) sowie der Numismatiker und Kurator Carl Ludvig Müller (1809–1891).

Müller besuchte ab 1825 die Königlich Dänische Kunstakademie. Dort gehörte er zu den Lieblingsschülern von Christoffer Wilhelm Eckersberg. Fraglich ist, ob er sich 1836 ein Weile in Düsseldorf aufhielt.Bettina Baumgärtel, Sabine Schroyen, Lydia Immerheiser, Sabine Teichgröb: Verzeichnis der ausländischen Künstler und Künstlerinnen. Nationalität, Aufenthalt und Studium in Düsseldorf. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Verlag Michael Imhof, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 436 Anfang 1839 reiste er über München nach Rom, wo er bis zum Frühjahr 1842 blieb.Friedrich Noack: Das Deutschtum in Rom seit dem Ausgang des Mittelalters. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1927, S. 411

Zurück in Kopenhagen, errang er mit dem Gemälde Christus und die Evangelisten (1842/1843) die Thorvaldsen-Medaille der dänischen Kunstakademie.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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