Christian Jungwirth (* 19. Januar 1856 in Dittenheim; † 1. Dezember 1910) war ein deutscher Sparkassendirektor und Bürgermeister sowie Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.

Leben Christian Jungwirth kam nach Abschluss seiner Berufsausbildung in die Volksbank Mittelfranken, die sich im Laufe der Jahre aus der mittelfränkischen Kreisdarlehenskasse in Ansbach entwickelte. Er wurde deren Direktor und übernahm darüber hinaus die Geschäftsleitung in der Armeekonservenfabrik Ansbach in Dittenheim.

Er engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied des Mittelfränkischen Bauernvereins, der konservativ orientiert war und zeitweise mit dem eher liberalen Bayerischen Bauernbund zusammenarbeitete. Jungwirth wurde Sekretär von Friedrich Lutz, Vorsitzender dieser Organisation.

Er übernahm das Amt des Bürgermeisters von Dittenheim und erhielt 1907 ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Weißenburg. Er blieb bis zu seinem Tod in dem Parlament, in dem er in verschiedenen Ausschüssen arbeitete.

Sein Amtsnachfolger wurde Friedrich Walz.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 20. Wahlperiode)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) Kategorie:BBB-Mitglied Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer Kategorie:Dittenheim Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1856 Kategorie:Gestorben 1910 Kategorie:Mann