Hans-Werner Ritter (* 7. Oktober 1934 in Worms; † 6. September 2017) war ein deutscher Althistoriker.

Leben Ritter besuchte das Staatliche Altsprachliche Gymnasium in Worms und legte dort das Abitur ab. Danach studierte er von 1954 bis 1961 Geschichte, Latein und Griechisch an der Universität Mainz. 1961 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Alte Geschichte, Latein und Griechisch an der Universität Mainz. Von 1961 bis 1965 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Antiken Münzfundkatalog, bis 1963 außerdem an der Staatlichen Münzsammlung München, dann am Seminar für Hilfswissenschaften der Altertumskunde der Universität Frankfurt am Main. Von 1965 bis 1968 arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Alte Geschichte der Universität Mainz und anschließend bis 1972 als Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Alte Geschichte der Universität Würzburg. 1973 erfolgte seine Ernennung zum Professor (C2) für Alte Geschichte an der Universität Marburg, an der er bis zu seiner Emeritierung 1991 lehrte.

Schriften (Auswahl) Diadem und Königsherrschaft. Untersuchungen zu Zeremonien und Rechtsgrundlagen des Herrschaftsantritts bei den Persern, bei Alexander dem Großen und im Hellenismus. Beck, München 1965 (Dissertation). Zur römischen Münzprägung im 3. Jahrhundert v. Chr. 1982. Rom und Numidien. Untersuchungen zur rechtlichen Stellung abhängiger Könige. AL-BE-CH-Verlag, Lüneburg 1987.

Literatur Inge Auerbach: Catalogus professorum academiae Marburgensis. Band 3: Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 167 f. Ritter, Hans-Werner. In: Professorenkatalog der Philipps-Universität Marburg, 7. Oktober 2025. Abgerufen am 16. August 2026.

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