Kim Woo-Kang (* 1939 in Chungju im damaligen Japanischen Kaiserreich, heute Südkorea) ist ein südkoreanischer Taekwon-Do-Meister, welcher 1965 als Mitglied eines südkoreanischen Demonstrationsteams nach Deutschland kam. Er ist als „Vater des Taekwon-Do in NRW“ bekannt.
Leben Kim Woo-Kang wurde 1939 in Südkorea geboren. 1951 begann er mit dem Kampfkunsttraining im Chung Do Kwan und danach im Oh Do Kwan unter General Choi Hong-hi und Nam Tae-hi. 1960 gehörte er zum Korean Taekwondo Association Team unter General Choi Hong-hi, welches auf der US Militärbasis in Texas das Taekwon-Do demonstrierte und Jhoon Rhees Karate-Schule in San Antonio besuchte. 1965 kam er nach Recklinghausen im Ruhrgebiet und arbeitete im Kohlebergwerk. 1966 musste er nach Vertragsablauf nach Südkorea und kehrte anschließend wieder nach Deutschland zurück. Er gründete die Kim Woo-Kang Sportschule in Recklinghausen und half von seinem Wohnort aus Taekwon-Do in NRW zu verbreiten. Deshalb wird er auch „Gründervater des nordrhein-westfälischen Taekwon-Do“ genannt. Sein jüngerer Bruder, Kim Woo-Sun, folgte ihm einige Jahre später und blieb in Leverkusen-Opladen. Dieser erhielt später die goldene Ehrennadel von der Nordrhein-Westfälische Taekwondo Union und ist heute Träger des 9. Dan.
Einer der vielen Schüler Kim Woo-Kangs war u. a. Max Geburt, welcher 1973 die Sportschule Bushido in Dortmund, sowie 1978 den Nordrhein-Westfälischen Taekwondo‑Verband (NWTV) gründete.
Im August 1982 übernahm Kim Woo-Kang die ITF-GER und der Verband wurde später in „ITF-Deutschland“ umbenannt. Nach der Abwahl am 16. April 1989 trennte er sich von der ITF und schloss sich der WTF an.
Kim Woo-Kang gibt auch heute noch Lehrgänge und ist Träger des 8. Dan Taekwondo und 6. Dan Hapkido sowie Kukkiwon-Prüfer für das Hauptquartier der World Taekwondo Federation Korea.
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Einzelnachweise
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