mini|María Paz Arzola (2026) María Paz Arzola González (* 5. Dezember 1986 in Santiago de Chile) ist eine chilenische Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin. Seit dem 11. März 2026 ist sie Bildungsministerin Chiles in der Regierung von Präsident José Antonio Kast.

Ausbildung Arzola besuchte das Colegio Mariano de Schoenstatt in der Gemeinde Providencia, wo sie 2004 ihren Schulabschluss erwarb.

Ab 2005 studierte sie Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile (PUC) und schloss das Studium 2010 ab. Anschließend absolvierte sie an derselben Universität ein Masterstudium der Wirtschaftswissenschaften, das sie 2011 abschloss. Später erwarb sie einen weiteren Masterabschluss in politischer Philosophie und Ethik an der Adolfo Ibáñez Universität.

Berufliche Tätigkeit 2010 begann Arzola beim chilenischen Thinktank Libertad y Desarrollo (LyD) als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Wirtschafts- und Sozialprogramm zu arbeiten. Dort beschäftigte sie sich insbesondere mit Sozial- und Bildungspolitik und trat zu diesen Themen bei Seminaren, öffentlichen Debatten und in den Medien auf.

Von 2013 bis 2020 war sie nebenberuflich als Dozentin am Departamento de Ingeniería Industrial y de Sistemas der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile tätig. 2020 erhielt sie von der dortigen Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät eine Auszeichnung für hervorragende Lehre.

Während der Präsidentschaftswahl in Chile 2013 gehörte Arzola dem Programmteam der Präsidentschaftskandidatin Evelyn Matthei an und vertrat dort die Unión Demócrata Independiente (UDI).

Nach ihrem Ausscheiden bei Libertad y Desarrollo im Jahr 2016 übernahm sie die Leitung der Studienabteilung von Wines of Chile, einem Branchenverband zur internationalen Förderung des chilenischen Weins. Im März 2018 kehrte sie zu Libertad y Desarrollo zurück und war dort bis Januar 2026 als Koordinatorin des Sozialprogramms tätig.

Öffentliche und politische Tätigkeit Von 2024 bis 2025 gehörte Arzola einem technischen Ausschuss zur Überprüfung und Evaluierung des chilenischen Schülereinschreibungssystems Sistema de Admisión Escolar (SAE) an. Das Gremium sollte Empfehlungen zur Weiterentwicklung des Systems erarbeiten, die in im chilenischen Nationalkongress behandelte Gesetzesvorhaben einfließen sollten.

Am 20. Januar 2026 stellte der gewählte Präsident José Antonio Kast Arzola als künftige Bildungsministerin seines Kabinetts vor. Sie folgte in diesem Amt auf Nicolás Cataldo und trat es mit dem Regierungswechsel am 11. März 2026 an.

Einzelnachweise

Kategorie:Bildungsminister (Chile) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Wirtschaftswissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (Päpstliche Katholische Universität von Chile) Kategorie:Absolvent der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile Kategorie:Chilene Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Frau