mini|Olga Ringleb, Paula Kiermaier und ildikó, 2026 All Glock No Cock ist ein deutsches Musikvideo von Olga Ringleb und Paula Kiermaier. Das 3:25 Minuten lange Werk wurde 2026 im Wettbewerb zum 28ten MuVi-Preis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen mit dem Publikumspreis und einer „Lobenden Erwähnung“ der Jury ausgezeichnet.

Handlung Die Hauptdarstellerin stolpert als „verwirrte Figur“ von Szene zu Szene; mit wehender Krawatte und halbwegs beeindruckenden „Parkour-Skills“ verkörpert sie einen „selbsterklärten All-Time-Gangster“ bzw. einen gescheiterten Geschäftsmann und Hochstapler. Sie weiß nicht, was ihr fehlt, sagt jedoch, dass sie statt eines Penis die Waffe eines bekannten Herstellers zwischen den Beinen habe.All Glock No Cock. In: Anne Fiehn, Christian Lailach (Red.): Katalog der 72. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, 28. April–3. Mai 2026. Oberhausen 2026, ISBN 978-3-87468-527-6. S. 157, 164.

Regie und Produktion Der Kurzfilm wurde ohne Budget gedreht. Für Regie und Produktion waren Ringleb und Kiermaier verantwortlich. Die Uraufführung erfolgte im Rahmen der 72. Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen. Die Hauptdarstellerin und Musikerin ildikó ist eine Stuttgarter Rapperin.Swantje Kubillus: Unter 30: Rapperin Ildikó: „Männer nerven“. In: Stuttgarter Zeitung vom 11. Februar 2025, abgerufen am 13. August 2026.

Olga Ringleb (* 1999 in Potsdam) arbeitet mit Video, Film und Fotografie. Ihre Projekte umfassen dokumentarische und staged Formate. Sie studierte Medienkunst und -design in Weimar und Santiago de Chile.All Glock No Cock. In: Katalog der 72. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, 28. April–3. Mai 2026. Oberhausen 2026. S. 164. Bei der mehrfach ausgezeichneten Kurzfilmkomödie Nicht die 80er übernahm sie die Innenrequisite.Olga Ringleb bei filmportal.de, abgerufen am 13. August 2026.

Paula Kiermaier (* 2001 in München) studiert Site Specific Arts in Wien, nachdem sie in Weimar und Athen Visuelle und Freie Kunst studierte. Musikvideos, Kurzfilme und dokumentarische Projekte über die Auswirkungen neoliberaler Stadtpolitik sind Teile ihrer künstlerischen Arbeit.

Auszeichnungen Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, MuVi-Preis: Publikumspreis, 2026 Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, MuVi-Preis: Lobende Erwähnung der Jury, 2026kurzfilmtage.de: Die Preisträger der 72. Kurzfilmtage. Abgerufen am 13. August 2026.

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Belege

Kategorie:Filmtitel 2025 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Musikvideo Kategorie:Filmkomödie