Georg Bäumler (* 26. Dezember 1871 in Kitzingen; † 30. Juli 1934 im Schwarzwald; = in Frankfurt am Main) war ein deutscher Bildhauer und Hochschullehrer.
Leben Georg Bäumler wurde am 26. Dezember 1871 im unterfränkischen Kitzingen geboren. Ab 1891 kann er als Schüler der Städelschen Kunstschule in Frankfurt am Main nachgewiesen werden. Er wurde von den Bildhauern Gustav Kaupert und Friedrich Christoph Hausmann ausgebildet und schloss das Studium im Jahr 1896 ab. Zusammen mit einem anderen Professor reiste er anschließend nach Italien, ehe er sich 1898 endgültig in Frankfurt am Main niederließ.
Seit 1901 stellte er erstmals Bildhauerarbeiten aus. In der Folgezeit wurde er vor allem als Fachmann für Gebäudeschmuck herangezogen. Im Jahr 1908 trat er das Amt eines Lehrers der Bildhauerklasse an der Städelschen Kunstschule an, wo er bis 1922 auch Dozent für plastische Anatomie am Städelschen Kunst-Institut blieb. Anschließend wirkte er als Lehrer an der Städtischen Gewerbeschule Frankfurt. Georg Bäumler starb am 30. Juli 1934 im Schwarzwald und wurde in Frankfurt am Main bestattet.Hubert Salden: Bäumler, Georg. In: Allgemeines Künstlerlexikon Bd. VI (1992). S. 261.
Werke (Auswahl) mini|Das Gebäude des Physikalischen Vereins mit dem von Bäumler geschaffenen Giebelfeld Georg Bäumler schuf immer wieder Skulpturenschmuck für repräsentative Bauwerke in verschiedenen hessischen Städten. Daneben entstanden Denkmäler in Frankfurt am Main sowie Bildnisbüsten für verschiedene Vereinigungen. Als erstes Werk gilt die Skulptur „Erwachen“ aus dem Jahr 1901, die unter anderem in der Jahresausstellung des Kunstvereins Frankfurt am Main und der dortigen Künstlergenossenschaft im Münchener Glaspalast gezeigt wurde und ein größeres mediales Echo erhielt.Albert Wenk (Hg.): Münchener Jahres-Ausstellung Glaspalast 1902. München 1902. S. 160. Digitalisat. Immer wieder können auch in den folgenden Jahren Frauenskulpturen aus Bronze nachgewiesen werden. 1907, Skulpturenschmuck am Fürstenbau, Fürstenbahnhof Bad Homburg 1907/08, Skulpturenschmuck am Gebäude des Physikalischen Vereins, Frankfurt am Main 1913, Mozart-Denkmal, Frankfurt am Main
Literatur Hubert Salden: Bäumler, Georg. In: Allgemeines Künstlerlexikon Bd. VI (1992). S. 261.
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Frankfurt am Main) Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Städelschen Kunstinstituts Kategorie:Geboren 1871 Kategorie:Gestorben 1934 Kategorie:Deutscher Kategorie:Mann