Sterling Point ist eine US-amerikanische Fernsehserie von Megan Park mit Ella Rubin, Amélie Hoeferle und Jacob Whiteduck-Lavoie. Die erste Staffel erschien am 5. August 2026 auf Prime Video, am 20. August 2026 wurde die Verlängerung um eine zweite Staffel bekanntgegeben.
Handlung Die 17-jährige Annie Jacobson wächst zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Connor bei ihrem Adoptivvater Steven in New York City auf. Nach dem Tod ihres entfremdeten Großvaters erben die Geschwister eine Insel in Kanada.
Annie beschließt, das Erbe zu erkunden, während Connor weniger Interesse zeigt. Sie will dabei ihrer Vergangenheit nachspüren und mehr über ihre verstorbene Mutter herausfinden. Zwischen neuen Freundschaften und der ersten Liebe deckt Annie verborgene Familiengeheimnisse auf.
Vor Ort freundet sie sich mit Oona an, erhält Hilfe vom Bootsverleiher Joe und lernt mit Ellis und Rory weitere junge Menschen kennen. Im geerbten Haus trifft sie auf Ramona, die behauptet, dass das Gebäude ihrem Großvater gehört hat.
Synchronisation Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die VSI Synchron. Dialogregie führte Friedel Morgenstern, die gemeinsam mit Samira Jakobs das Dialogbuch schrieb.
Rolle Darsteller Synchronsprecher Annie Ella Rubin Lydia Morgenstern Ramona Amélie Hoeferle Léa Mariage Ellis Jacob Whiteduck-Lavoie Marco Eßer Rory Daniel Quinn-Toye Tom Sielemann Oona Bo Bragason Marie Hinze Connor Keen Ruffalo Oscar Räuker Maple Mabel Strachan Asya Tolaz Sully Nikko Angelo Hinayo Christian Zeiger Capucine Avery Peachey-Hill Leni Lessmann Clem Katie Douglas Emilia Raschewski Denise Missi Pyle Nora Kunzendorf Joe Jeffrey Dean Morgan Charles Rettinghaus Kate Elle-Máijá Tailfeathers Sarah Riedel Lincoln Siddharth Sharma Nicolas Rathod Marjorie Getenesh Berhe Julia Kaufmann Oliver Luke Avoledo Tim Kreuer Stacey Mallory Ksenia Daniela Kharlamova Jodie Blank Steven Jay Duplass Armin Schlagwein
Produktion und Hintergrund Serienschöpferin Megan Park fungierte auch als Drehbuchautorin, Regisseurin und Executive Producerin und war zusammen mit Josh Schwartz und Stephanie Savage auch Showrunner. Executive Producer waren Josh Schwartz, Stephanie Savage, Dani Gorin und Tom Ackerley.
Die Dreharbeiten fanden in Kanada statt, gedreht wurde in der Region um Muskoka Lakes, wo auch der Film My Old Ass von Megan Park entstanden war, sowie in Toronto.
Produziert wurde die Serie von LuckyChap, Fake Empire und den Amazon MGM Studios. Der Trailer zur Serie wurde vom Lied Look at My Life von Gracie Abrams begleitet.
Veröffentlichung Ein Trailer wurde im Juli 2026 veröffentlicht. Die aus acht Folgen bestehende erste Staffel erschien am 5. August 2026 auf Prime Video. Am 20. August 2026 wurde die Verlängerung um eine zweite Staffel bekanntgegeben.
Episodenliste
Rezeption
Am 10. August 2026 waren 25 der 27 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 6,8 von 10 Punkten. Bei Metacritic erhielt die Serie am 10. August 2026 einen Metascore von 75 von 100 möglichen Punkten, der auf 16 Rezensionen basierte.
Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de fünf von zehn Punkten. Das Setting sei stimmungsvoll und mache Laune, die Landschaft sei schön anzusehen und verbreite eine gewisse Urlaubsstimmung. Ansonsten sei das figurenbezogene Drama aber wenig interessant, da die Geschichten zwischen langweilig und konstruiert schwankten.
Greta Lowak lobte auf instyle.de das grundsätzliche Setting, das Ruhe ausstrahle, den ruhigen Schnitt und den Ohrwurm-Soundtrack. Die Charaktere wirkten so authentisch, dass man quasi nahezu alle mag. Besonders gut gefalle, dass Queerness ganz selbstverständlich in die Geschichte eingewebt werde, ohne Klischees oder plakative Thematisierung.
Ann-Kathrin Leclere kritisierte auf taz.de die zunehmend komplizierte Handlung. Die Serie möchte gleichzeitig Coming-of-Age, Liebesgeschichte, Familiendrama und Mystery sein und verliere dabei manchmal etwas den roten Faden. Schön seien die vielen kleinen Geschichten und Themen abseits der klassischen Teenie-Romanze.
Daisy Jones bezeichnete die Produktion auf vogue.de als beste Teenager-Serie des Jahres. Die Figuren seien komplex und facettenreich, ihre Probleme echt und kompliziert, was für Tempo sorge, ohne dass es jemals bedrückend werde. Im Gegensatz zu Off Campus und Der Sommer, als ich schön wurde bewege sich Sterling Point in einem authentischeren Raum.
Die Serie gelangte laut flixpatrol.com in 29 Ländern auf Platz eins der Serien-Charts von Prime Video.
Weblinks
Sterling Point auf songtexte.com
Einzelnachweise
Kategorie:Fernsehserie (Vereinigte Staaten) Kategorie:Fernsehserie der 2020er Jahre Kategorie:Filmdrama Kategorie:Prime Video