Cristina Zenato (* 1971 in Italien) ist eine Haifischtaucherin und Naturschützerin. Sie ist bekannt für ihre Arbeit mit Karibischen Riffhaien auf den Bahamas.
Kindheit Zenato wurde 1971 in Italien geboren. Ihr Vater war Taucher bei den Spezialeinheiten des Militärs. Sie wuchs bis zu ihrem 15. Lebensjahr im Kongo auf. Ihren Schulabschluss machte sie in Italien.
Karriere Zenato begann im Alter von 22 Jahren auf einer Reise auf die Bahamas mit dem Tauchen. 1995 begann sie ihre Ausbildung zur Tauchlehrerin und arbeitete mit Haien. Im selben Jahr begann sie für eine Tauchbasis zu arbeiten. Später wurde sie sowohl PADI Course Director als auch NSS-CDS Cave Diving Instructor. Zu Zenatos Höhlentauchprojekten gehörte die Neukartierung der Unterwasserhöhlen im Lucayan-Nationalpark. 2011 wurde Zenato in die Women Divers Hall of Fame aufgenommen. Sie ist bekannt für ihr Engagement im Bereich des Schutzes von Karibischen Riffhaien, für das Tauchen mit ihnen und für das Entfernen von Angelhaken aus ihnen rund um Grand Bahama. Ihre Arbeit brachte ihr die Beinamen „Haiflüsterin“ und „Mutter der Haie“ ein.
Zenato war in Filmen und Fernsehsendungen zu sehen, darunter „Sharktacular“ im Rahmen der von Discovery Channel jährlich veranstalteten „Shark Week“, „Against the Current“, und „Save This Shark“. Ende der 2010er-Jahre gründete sie die gemeinnützige Organisation „People of the Water“. 2016 schloss sie ihre PADI-Kursleiterausbildung ab.
Privatleben Zenato reiste erstmals 1994 auf die Bahamas und beschloss während dieser Zeit, sich dort niederzulassen. Ihren Partner, Kewin Lorenzen, lernte sie 2018 kennen.
Weblinks „Was wir von Haien lernen können? Toleranz!“ auf der Website der Stuttgarter Zeitung
Einzelnachweise
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