Rudolf Hammann (* 17. April 1898 in Meckenheim; † 3. Februar 1971 in Dreisen) war ein deutscher Politiker (NSDAP). Von März bis Juni 1933 leitete er für kurze Zeit kommissarisch die Amtsgeschäfte des Bürgermeisters von Neustadt an der Haardt. Biographie Hammann diente als Soldat im Ersten Weltkrieg. Im Oktober 1917 erlitt er dabei eine schwere Verletzung am rechten Arm, der deshalb zwei Jahre später amputiert wurde. Er war zunächst Mitglied der DVP, für die er 1930 in den Stadtrat von Kaiserslautern gewählt wurde. Zum 1. März 1932 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.031.426).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13301019 Er bekleidete den Rang eines SA-Sturmbannführers.

Er wurde am März 1933 nach der Amtsenthebung von Richard Forthuber durch den Gauleiter Josef Bürckel eingesetzt, um kommissarisch die Amtsgeschäfte des Bürgermeisters von Neustadt zu leiten, ehe im Juni Werner Lederle das Bürgermeisteramt offiziell antrat. Zu dieser Zeit war er ebenso Leiter der Pfälzischen Rechtsanwaltskammer. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er wieder als Rechtsanwalt in Kaiserslautern tätig. 1951 wurde er von der Spruchkammer Neustadt als „Belasteter“ eingestuft. Hammann war verheiratet.

Einzelnachweise

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