Die Swjatoi Nikolai () war ein nominell 80-Kanonen-Linienschiff der Swjatoi-Pawel-Klasse der Baltischen Flotte der Kaiserlich Russischen Marine, das von 1754 bis 1764 in Dienst stand.
Geschichte Die spätere Swjatoi Nikolai wurde am , als drittes Schiff ihrer Klasse unter der Bauaufsicht des Schiffbauers Gawriil Okunew, auf der Admiralitätswerft in Sankt Petersburg auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am .
Die erste Reise der Swjatoi Nikolai war eine Fahrt zur schwedischen Insel Gotland im Jahr 1756. Anschließend war das Schiff ab 1757 im Rahmen der russischen Beteiligung während des Siebenjährigen Krieges gegen Preußen und Großbritannien eingesetzt, so bei der Blockade der preußischen Küstenstädte Memel, Pillau und Kolberg. Im Folgejahr gehörte das Schiff zu einem starken russischen Verband – bestehend aus zwei 80ern, zehn 66ern und zwei 54-Kanonen-Linienschiffen –, welcher im Öresund bei Kopenhagen liegend ein Eindringen britischer Seestreitkräfte in die Ostsee verhindern sollte. Nach Abschluss dieser Mission wurde das Schiff hauptsächlich zum Truppentransport eingesetzt. So 1759 nach Danzig und 1760 bzw. 1761 nach Kolberg. Nach Ende des Krieges erfolgte ab 1764 keine weitere Ausrüstung des Schiffes mehr, und so erging 1769 der Befehl zum Abbruch.
Literatur
Weblinks Swjatoi Nikolai auf threedecks.org (englisch)
Einzelnachweise John Tredrea & Eduard Sozaev: Russian Warships in the Age of Sail 1696–1860., S. 119. John Tredrea & Eduard Sozaev: Russian Warships in the Age of Sail 1696–1860., S. 60.
Kategorie:Swjatoi-Pawel-Klasse Kategorie:Militärschiff (Admiralitätswerft Sankt Petersburg) Kategorie:Schiff im Siebenjährigen Krieg Kategorie:Nikolaus von Myra als Namensgeber