mini|hochkant|Nate Watt (1920) Nate Watt (* 6. April 1889 in Denver, Colorado; † 26. Mai 1968 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur und Regieassistent.
Leben Nate Watt war ab 1915 ein vielbeschäftigter Regieassistent und wirkte in dieser Funktion an Lewis Milestones Filmen wie „Im Westen nichts Neues“ (1930), „The Front Page“ (1931) und „Von Mäusen und Menschen“ (1939) mit. Watt blieb bis 1955 als Regieassistent aktiv.
Außerdem inszenierte er zwischen 1916 und 1960 34 Filme, darunter einige Kurzfilme (vor allem bis 1927) und viele B-Western. Er arbeitete auch als Produktionsleiter und in anderen Funktionen beim Spielfilm.
Es lassen sich mehrere Phasen seiner Regie-Filmografie erkennen. Nach zwei Kurzfilmen 1916 gab er vier Jahre später sein Langfilmdebüt mit einem Annette-Kellerman-Drama, dem drei Stummfilmwestern folgten. Nach fünf Jahren Pause kehrte er mit einer Serie von Kurzfilmen – u. a. für Our Gang – auf den Regiestuhl zurück. Im folgenden Jahrzehnt (1927–1936) steht nur ein Kurzfilm auf seiner Schaffensliste. Zwischen 1936 und 1940 machte er eine Serie von B-Western (oft mit William Boyd als Hopalong Cassidy), von 1950 bis 1956 arbeitete er für das Fernsehen. Er beschloss seine Werkliste mit einem Low-Budget-Abenteuerkrimi 1960.
Filmografie (Auswahl) 1916: Cooking His Goose (Kurzfilm) 1920: What Women Love 1936: Aufruhr in Mesa Grande (Hopalong Cassidy Returns) 1936: Wildwest-Banditen (Trail Dust) 1937: Apachen, Bleichgesichter und Banditen (Hills of Oly Wyoming) 1937: Borderland 1937: Die Todesranch (North of the Rio Grande) 1939: Das Gesetz der Prärie (Law of the Pampas) 1956: Roy Bean, ein Richter im Wilden Westen (Judge Roy Bean) (Fernsehserie, 10 Folgen) 1960: The Fiend of Dope Island
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