Der Flèche Wallonne 2026 war die 90. Austragung des belgischen Eintagesrennens. Das Rennen fand am 22. April 2026 statt und ist Teil der UCI WorldTour 2026. Das Frauenrennen La Flèche Wallonne Féminine wurde am selben Tag ausgetragen.
Den Sieg sicherte sich der Franzose Paul Seixas (Decathlon CMA CGM), der sich im Schlussanstieg der Mur de Huy mit einem Vorsprung von drei Sekunden vor Mauro Schmid (EF Education-EasyPost) und Ben Tulett (Visma-Lease a Bike) durchsetzte.
Teilnehmende Mannschaften und Fahrer Neben den 18 UCI WorldTeams gingen auch 7 UCI ProTeams bei dem Rennen an den Start. Für jedes Team waren sieben Fahrer startberechtigt, das XDS Astana Team startete nur mit sechs Fahrern.
Bei Abwesenheit von Vorjahressieger Tadej Pogačar wurden im Vorfeld andere sprintstarke Bergfahrer wie Paul Seixas (Decathlon CMA CGM), Mattias Skjelmose (Lidl-Trek), Lenny Martinez (Groupama-FDJ United) und Kévin Vauquelin (Ineos Grenadiers) als aussichtsreiche Siegeskandidaten genannt.
Streckenführung Die Strecke führte über 200 Kilometer von Herstal nach Huy und endete mit dem Schlussanstieg der Mur de Huy. Zu Beginn wurde Lüttich östlich in südlicher Richtung passiert, bevor Huy aus südöstlicher Richtung angefahren wurde. Nach 101 Kilometern erreichten die Fahrer bei Modave den finalen Rundkurs.
Der finale Rundkurs war 37,2 Kilometer lang und beinhaltete mit der Côte de Cherave, der Côte d’Ereffe und der Mur de Huy drei kategorisierte Anstiege. Der Zielstrich befand sich traditionell am Ende der Mur de Huy, einem 1,3 Kilometer langen Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 9,6 % (max. 19 %). Nach der ersten Zielpassage musste der finale Rundkurs zweimal absolviert werden.
Rennverlauf und Ergebnis Unmittelbar nach dem Start bildete sich eine Spitzengruppe mit sechs Fahrern, deren Vorsprung lange Zeit bei rund drei Minuten lag. Als bei Rennhälfte der Rundkurs erreicht wurde, waren davon noch zwei Minuten übrig. Nach der ersten Überfahrt der Mur de Huy musste der erste Ausreißer passen. Auf der zweiten Überfahrt der Mur de Huy und der Cote d’Ereffe zerfiel die Spitzengruppe, so dass an Ende Andreas Leknessund (Uno-X Mobility) als Solist mit 30 Sekunden Vorsprung übrig bleib.
Das Hauptfeld blieb trotz einiger Attacken geschlossen und stellte Leknessund sieben Kilometer vor dem Ziel. Beim finalen Anstieg auf der Mur de Huy forcierte Paul Seixas (Decathlon CMA CGM) das Tempo, dem nur Mauro Schmid (EF Education-EasyPost) und Ben Tulett (Visma-Lease a Bike) folgen konnten. 200 Meter vor dem Ziel setzte Seixas seinen Sprint an und siegte mit drei Sekunden Vorsprung vor Mauro Schmid, Ben Tulett und Benoît Cosnefroy (UAE Team Emirates-XRG).
Weblinks Offizielle Website (englisch / französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Radrennen 2026 #2026