Nationalsozialistische Wirtschaftsgruppen waren in der Zeit des Nationalsozialismus staatlich gelenkte Pflichtorganisation der Wirtschaft und des Gewerbes. Sie wurden 1934 im Zuge der wirtschaftlichen Gleichstellung und Neuordnung des NS-Staates gegründet. Ihr Ziel war es, die Freiheit der Firmen und die Freiheit der Verbandswesens der Weimarer Republik aufzulösen, um die Wirtschaft zentral steuern zu können.

Geschichte und Einführung Die Vorbereitungen zur Einführung wurde durch Kurt Schmitt gestartet, der 1934 das Gesetz zur Vorbereitung des organisatorischen Aufbaus der deutschen Wirtschaft einführte. Im März 1934 wurde Verbandsfunktionär Phillip Keßler als Leiter mit der Umsetzung betraut und übernahm die Führung des ehemaligen Reichsverbandes der Deutschen Industrie. Im November 1934 startete die Strukturierung, unter Wirtschaftsminister Hjalmar Schacht wurde die Erste Durchführungsverordnung für die Regelung der exakten Gliederung der Wirtschaft eingeführt. Die deutsche Wirtschaft wurde nun in sieben Reichsgruppen eingeteilt, darunter auch die Wirtschaftsgruppe mit der großen Reichsgruppe Industrie.

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Kategorie:Organisation (Deutsches Reich, 1933–1945) Kategorie:Wirtschaft (Deutsches Reich, 1933–1945) Kategorie:Verbandsgründung 1934 Kategorie:Aufgelöst 1945