The Words at Play ist eine EP des österreichischen Musikers und Filmemachers Michael J. Keplinger. Es erschien am 31. Juli 2026 bei DIEgital Records. Das Gesamtwerk verbindet fünf Musikstücke mit fünf Musikvideos der The Words at Play: Visual EP.
Entstehung und Produktion Ausgangspunkt der EP war eine Idee, die Keplinger während eines Fluges nach London entwickelte. Aus dem zunächst einzelnen Stück The Words at Play entwickelte sich im weiteren Verlauf ein größeres musikalisches Konzept rundum Themen wie Sprache, Erinnerung, Vergänglichkeit und emotionale Trägheit. Klanglich bewegt sich die EP zwischen atmosphärischem Art-Rock, Singer-Songwriter und cineastischen Klanglandschaften. Keplinger versteht The Words at Play dabei als erste Hälfte einer größeren Erzählung.
Keplinger schrieb und produzierte die fünf Titel der EP im Alleingang und übernahm alle Gesangs- und Instrumentalteile. Das Mastering fand in den Abbey Road Studios statt.
The Words at Play: Visual EP Die Musik-EP wurde von der The Words at Play: Visual EP begleitet. Der 15-minütige Kurzfilm setzt sich aus fünf Musikvideos zusammen und wurde in einzelnen Kapitel auf YouTube veröffentlicht.
Für Regie, Produktion, Drehbuch und Schnitt zeigte sich Michael J. Keplinger selbst verantwortlich. Simona Ascher fungierte als Produzentin, Niklas Strahammer als Kameramann und Sophie Schaller als Oberbeleuchterin. Dasselbe Kernteam hatte zuvor an Keplingers Kurzfilm IRIS gearbeitet.
Titelliste Alle Titel wurden von Michael J. Keplinger geschrieben. The Words at Play (3:31) Rêverie to Zoë (2:02) Ember (4:48) S8/Underground (4:08) The Words at Play Reprise (0:47)
Rezeption In den OÖ Nachrichten beschreibt Reinhold Gruber The Words at Play als „beeindruckendes Stück Musik“. Keplinger rücke „seine ganze Gefühlswelt in das Zentrum eines musikalischen Ausdrucks, das in vier Songs (und einer Reprise des Titelliedes) berührt und in seiner Intensität nicht kalt lässt. Hier agiert ein Klangmagier mit viel Herz, Leidenschaft, Hingabe und Können.“ Keplinger sei „kein Mann der Zufälligkeiten, sondern ein Perfektionist.“
Indienoxzine schreibt, Keplingers konstruiere „eine einheitliche ästhetische Sprache, in der sich Klang und Bild in ihrer Rhythmik und emotionalen Tonalität gegenseitig verstärken. Dadurch entsteht eine strukturelle Dualität. Auf der einen Ebene bewegt sich das Projekt innerhalb der Traditionen des introspektiven Art-Rock-Songwritings; auf einer anderen Ebene folgt es einer filmischen Kompositionsweise, bei der Bedeutung durch Abfolge, Textur und visuelle Kontinuität entsteht.“
CityGuide Rhein Neckar beschrieb die EP als „eindrucksvolle künstlerische Einheit.“ Die Musik lebe von „ihrer Ruhe und ihrem Gespür für Dynamik. Statt auf eingängige Refrains oder überladene Arrangements zu setzen, entwickelt Keplinger seine Stücke mit Geduld.“ Auch inhaltlich wurde das Werk hochgelobt: Es sei „ein Werk über Veränderung, Verletzlichkeit und den Umgang mit Erinnerungen. Diese Themen werden nie plakativ formuliert. Vielmehr vermittelt Keplinger sie über Stimmungen, musikalische Entwicklungen und eine reduzierte, nachdenkliche Erzählweise. Dadurch entsteht eine emotionale Nähe, ohne ins Pathetische abzurutschen.“ Auch die Visual EP wurde hochgelobt.
Weblinks The Words at Play bei michaeljkeplinger.com The Words at Play: Visual EP bei michaeljkeplinger.com
Einzelnachweise
Kategorie:Album 2026 Kategorie:Album (Rock) Kategorie:Extended Play