mini|Luftdüsenwebmaschine in Betrieb (2025) mini|Luftdüsenwebmaschine im Stadtmuseum Nordhorn (Aufnahme 2006) Eine Düsenwebmaschine ist eine schützenlose Webmaschine zur Herstellung von Geweben.Paul-August Koch, Günther Satlow: Großes Textil-Lexikon: Fachlexikon für das gesamte Textilwesen. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1965, Bd. A -K, S. 309/310. Sie nutzt Luft (Luftdüsenwebmaschine) oder Wasser (Wasserdüsenwebmaschine) als Schusseintragsmittel und stellt in einer Zeiteinheit etwa 50 % mehr Gewebe als Projektilwebmaschinen her.
Während des Anschlagens der Weblade wird der Schussfaden von der anderen Seite durch Ansaugen gestrafft. Aufgrund ihrer hohen Leistungen (bis 3000 m/min Schuss)Thomas Gries, Dieter Veit, Burkhard Wulfhorst: Textile Fertigungsverfahren – Eine Einführung. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Carl Hanser Verlag, München 2019, ISBN 978-3-446-45866-6, S. 166. wird sie in erster Linie zur wirtschaftlichen Herstellung von Standardgeweben eingesetzt. Mit ihr können leichte Gazegewebe bis hin zum dichten Stoff in Köperbindung, vom einfachen Futter bis zum feinsten Mousseline und Voile hergestellt werden.
Düsenwebmaschinen können mit Jacquardeinrichtungen oder Mehrphasensystemen kombiniert werden.
Einzelnachweise Alfons Hofer: Textil- und Mode-Lexikon. Band 1: A-K. 7., vollständige überarbeitete und erweiterte Auflage, Deutscher Fachverlag 1997, ISBN 3-87150-518-8, S. 217/218. Ursula Völker, Katrin Brückner: Von der Faser zum Stoff – Textile Werkstoff- und Warenkunde. 35., aktualisierte Auflage, Verlag Dr. Felix Büchner. Hamburg 2014, ISBN 978-3-582-05112-7, S. 126.
Kategorie:Arbeitsmittel (Weberei) Kategorie:Textilmaschine