mini|St. Maria Magdalena in Dickweiler Die römisch-katholische Filialkirche St. Maria Magdalena befindet sich im Ortsteil Dickweiler der Gemeinde Rosport-Mompach im Großherzogtum Luxemburg.
Geschichte Dickweiler war bis 1805 eine Kaplanei von Rosport, von 1805 bis 1808 gehörte es zu Osweiler, seitdem ist es wieder Filiale von Rosport.
Erbaut wurde die Kirche 1892.
Die Kirche wurde am 26. April 2019 als Nationaldenkmal ausgewiesen.
Ausstattung Der Hochaltar aus Sandstein von 1617 im Stil der Spätrenaissance und der steinerne Kreuzaltar auf der rechten Seite von 1618 wurden von Pfarrer Nikolaus Schappert aus Echternach gestiftet, welcher von 1602 bis 1621 Pfarrer von Rosport war. Diese, die aus derselben Zeit stammende Figur „Maria unter dem Kreuz“ welche Teil einer Kreuzigungsgruppe ist sollen aus der Werkstatt Hans Ruprecht Hoffmann stammen und kamen ursprünglich aus der Pfarrkirche St. Michael von Rosport.
Der barocke Muttergoltesaltar aus Sandstein auf der linken Seite von 1725 war der ursprüngliche Altar der Kapelle von Dickweiler.
Die Innenmalereien von Gerhard Lamers entstanden im Jahr 1904.
Das Fenster über dem Eingang, das die Christus-Symbole Chi-Rho sowie Alpha und Omega zeigt, stammt aus der Zeit um 1950. Die übrigen, undatierten Fenster sind mit Ornamenten und Symbolen wie Tauben und Weintrauben verziert.
Weblinks
St. Maria Magdalena (Dickweiler) auf der Website der Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts
Einzelnachweise
Kategorie:Kirchengebäude in Luxemburg Kategorie:Monument national (Luxemburg) Kategorie:Maria-Magdalena-Kirche Kategorie:Bauwerk in Rosport-Mompach Kategorie:Kirchengebäude des Erzbistums Luxemburg Kategorie:Erbaut 1892 Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude Kategorie:Bauwerk des Historismus in Luxemburg