Leonhard Michael Haack (* 30. Dezember 1864 in Markt Erlbach; † 8. März 1927 in Hof an der Saale) war ein deutscher Justizbeamter und Mitglied der bayerischen Kammer der Abgeordneten.
Leben Leonhard Michael Haack schlug nach seiner Schulausbildung eine Laufbahn im Justizdienst ein, wurde Sekretariatsgehilfe am Amtsgericht Markt Erlbach und kam am 21. Oktober 1894 als Gerichtsvollzieher zum Amtsgericht Ludwigsstadt. Er war etatmäßiger Militäranwärter im I. Königlich Bayerischen Armee-Korps und kam später zum Landgericht Hof, wo er zunächst Königlicher Landgerichtsobersekretär wurde und später als Landgerichtsinspektor in den gehobenen Justizdienst aufstieg.
Er engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied der Liberalen Vereinigung, die sich 1880 aus der Abspaltung des linken Flügels der Nationalliberalen Partei gebildet hatte und 1884 mit der Deutschen Fortschrittspartei zur Deutschen Freisinnigen Partei fusionierte. Von 1912 bis 1918 hatte er aus dem Wahlkreis Selb ein Mandat für die bayerische Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er arbeitete in mehreren Fachausschüssen.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 21. Wahlperiode)
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Einzelnachweise
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