Katja Scharpwinkel (geboren 10. September 1969 in Hagen) ist eine deutsche Chemikerin und Managerin. Sie ist Mitglied des Vorstands der BASF.

Leben Katja Scharpwinkel studierte Chemie an der Universität Münster. 1994 erhielt sie ihr Diplom, 1996 folgte ihre Promotion. Ihre Doktorarbeit trägt den Titel „Untersuchungen zur enantioselektiven Addition metallorganischer Reagentien an Cyclohexanone : Studien zum enantioselektiven Aufbau des A-Ringes der Taxane“.

Anschließend startete sie 1997 ihre Karriere als Account Manager und später als Vertriebsleiterin für Schmierstoffadditive in Zentraleuropa bei der Ciba Spezialitätenchemie in Lampertheim. 2000 wechselte sie zur Cognis nach Düsseldorf.

Im Jahr 2010 kam Scharpwinkel im Zuge der Übernahme von Cognis zu BASF. Seitdem hatte sie verschiedene Führungspositionen inne. Sie leitete unter anderem das Autoreparaturlacke-Geschäft in der Region Europa, Mittlerer Osten, Afrika (EMEA), sowie die europäische Distributionsorganisation von BASF, BTC Europe. Zudem war sie für die BASF-Region EMEA verantwortlich.

Seit dem 1. Februar 2024 ist Scharpwinkel als Nachfolgerin von Melanie Maas-Brunner Mitglied des Vorstands der BASF sowie Arbeitsdirektorin und Standortleiterin für das Werk Ludwigshafen am Rhein. Im Juli 2026 hat der Aufsichtsrat der BASF ihre Bestellung als Vorstandsmitglied bis zum Ablauf der Hauptversammlung 2030 verlängert.

Scharpwinkel hat sich im Verlauf ihrer Karriere unter anderem im Verband der Chemischen Industrie (VCI), im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sowie im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft engagiert. Seit April 2024 ist sie Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC).

Seit 2024 ist sie Vorsitzende des Trägervereins der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP).

Einzelnachweise

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