Friedrich Karl Otto Meister (* 26. Oktober 1892 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden II, Geburtenregister 1892 Nr. 3168.; † 1959 in Erlangen) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben Meister, Sohn des Tapezierermeisters Friedrich Amor Meister, begann seine künstlerische Ausbildung 1907 mit dem Besuch der Kunstgewerbeschule Dresden. Ab 1911 studierte er, unterbrochen vom Militärdienst im Ersten Weltkrieg, an den Kunstakademien von Düsseldorf (1911/1912), Berlin (1912/1913) und Dresden (1913/1914, 1919–1921). Von 1911 bis 1913 arbeitete er auch als Bühnenbildner in Düsseldorf und Berlin. 1921 errang er den Großen Sächsischen Staatspreis für Malerei. Bis 1928 war er Schüler und Mitarbeiter von Robert Sterl in Dresden. Er wurde Mitglied der Künstlergruppe Die Schaffenden und nahm an zahlreichen Ausstellungen teil, etwa an der Ausstellung Deutsche Kunst Düsseldorf 1928.

In der Zeit des Nationalsozialismus erhielt er 1934 ein Ausstellungsverbot. Im Zweiten Weltkrieg war er als Kriegsmaler tätig.Kunst dem Volk. 1943, S. 30 Arbeiten aus dieser Zeit befinden sich heute im Deutschen Historischen Museum. Spätestens 1945 übersiedelte er nach Erlangen. In der Nachkriegszeit trat er auch durch Sgraffiti an Wohngebäuden in Erscheinung. 1950 gehörte er zum Kreis der Personen, die den Kunstverein Erlangen reaktivierten.

Literatur

Weblinks Meister, Otto, Biografie im Portal gesichter-des-dka.gnm.de (Deutsches Kunstarchiv)

Einzelnachweise

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