Lucas Martínez Membrilla (* 1994 in Blanes) ist ein spanischer Jazzmusiker (Saxophon, Komposition).
Leben und Wirken Martínez stammt aus einer Musikerfamilie; seine Mutter ist die Pianistin Isabel Membrilla. Nachdem er in der lokalen Musikschule unterrichtet worden war, studierte er ab 2012 an der Escola Superior de Música de Catalunya bei Julian Argüelles, Renatto Chicco, Michael Abene, Gorka Benítez, David Xirgu, Albert Bover und Eladio Reinón; 2016 verbrachte er ein Semester an der Kunstuniversität Graz.
Martínez leitete sein eigenes Quartett (mit Xavi Torres, Jort Terwijn, Joan Terol), mit dem in Amsterdam das Album Lights and Shadows (2018) für Fresh Sound New Talent entstand. Es folgten die Alben End of a Cycle (2020, mit Youngwoo Lee, Giuseppe Campisi, Lluís Naval) und Traces of Memory (2022). Mit Isabel Membrilla legte er das Album Ecos del tiempo (2025) vor, mit Benjamín García Raíces (2026). Weiterhin arbeitete er mit Gilad Hekselman, Dick Oatts, Jorge Rossy, Jaume Llombart, Raynald Colom, Marco Mezquida, Dani Pérez, Andreu Zaragoza, Félix Rossy, Jo Krause und Ramón Prats. Er ist auch auf Alben von Alpha Blondy, Giuseppe Campisi, Vernau Mier, Martín Díaz und Alba Careta zu hören.
Preise und Auszeichnungen Beim Grupa Azoty Jazz Contest in Polen errang Martínez den Preis als bester Solist und mit seinem LMJ Trio den zweiten Platz bei diesem Wettbewerb. Mit Lucas Martínez & Félix Rossy Trio gewann er den Wettbewerb Dbut (Joventut Musicals) und war Finalist bei der Talavera Jazz Competition. 2025 wurde er von der katalanischen Jazzmusikerassoziation AMJM als Nachwuchstalent des Jahres herausgestellt.
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Einzelnachweise
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