mini|Tempodrom, Veranstaltungsort des Deutschen Filmpreises 2004
Die 53. Verleihung des Deutschen Filmpreises fand am 6. Juni 2003 im Berliner Tempodrom vor 2000 Gästen statt. Moderiert wurde die Gala von Jörg Pilawa. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung wurde am Folgetag in der ARD gezeigt.
Großer Gewinner des Abends war Wolfgang Beckers DDR-Komödie Good Bye, Lenin!, die neben dem Hauptpreis mit weiteren sieben Auszeichnungen bedacht wurde und auch die zwei Publikumspreise für den Besten Film und den Besten Darsteller erhielt. Zweiter großer Gewinner war Thomas Riedelsheimer, der neben dem Kamerapreis auch für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.
Preise Preise mit Nominierungen In acht Kategorien wurden mehrere Kandidaten nominiert, die am 11. April 2003 veröffentlicht wurden.
Bester Spielfilm Good Bye, Lenin! (Filmpreis in Gold) – Produktion: Stefan Arndt (X Filme Creative Pool) Lichter (Filmpreis in Silber) – Produktion: Jakob Claussen, Thomas Wöbke (Claussen + Wöbke Filmproduktion) Nackt (Filmpreis in Silber) – Produktion: Norbert Preuss, Bernd Eichinger (Constantin, Fanes Film) außerdem nominiert: Elefantenherz – Produktion: Annette Pisacane (Cameo Film- und Fernsehprod.) Pigs Will Fly – Produktion: Sigrid Hoerner, Anne Leppin (Moneypenny Filmproduktion) Solino – Produktion: Stefan Schubert, Ralph Schwingel (Wüste Film Produktion)
Bester Dokumentarfilm Rivers and Tides – Produktion: Annedore von Donop (Mediopolis Film- und Fernsehproduktion) Soldatenglück und Gottes Segen – Produktion: (Lounge Entertainment)
Bester Kinder- und Jugendfilm Das fliegende Klassenzimmer – Produktion: Uschi Reich (Bavaria, Lunaris) Bibi Blocksberg – Produktion: Uschi Reich, (Bavaria Film)
Beste weibliche Hauptrolle Hannelore Elsner – Mein letzter Film Sophie Rogall – Fickende Fische Katrin Sass – Good Bye, Lenin!
Beste männliche Hauptrolle Daniel Brühl – Elefantenherz / Good Bye, Lenin! Andreas Schmidt – Pigs Will Fly Jürgen Vogel – Scherbentanz
Beste weibliche Nebenrolle Corinna Harfouch – Bibi Blocksberg Maria Simon – Good Bye, Lenin! / Lichter Laura Tonke – Baader / Pigs Will Fly
Beste männliche Nebenrolle Florian Lukas – Good Bye, Lenin! Devid Striesow – Lichter Manfred Zapatka – Elefantenherz
Beste Regie Wolfgang Becker – Good Bye, Lenin! Hans-Christian Schmid – Lichter Tomy Wigand – Das fliegende Klassenzimmer
Jury-Preise Bereits vorab wurden die durch eine Jury vergebenen Preise für „weitere hervorragende Einzelleistungen“, zwei Drehbuchpreise, den besten ausländischen Film sowie der Ehrenpreis von Kulturstaatsministerin Christina Weiss bekanntgegeben. Darüber hinaus wurden noch zwei vom Publikum bestimmte Auszeichnungen vergeben.
Bestes Drehbuch Je 30.000 Euro erhielten
Almut Getto (verfilmt) – Fickende Fische Dennis Gansel, Maggie Peren (unverfilmt) – Napola – Elite für den Führer
Beste Kamera Thomas Riedelsheimer – Rivers and Tides
Bester Schnitt Peter R. Adam – Good Bye, Lenin!
Bestes Szenenbild Lothar Holler – Good Bye, Lenin!
Beste Filmmusik Yann Tiersen – Good Bye, Lenin!
Bester ausländischer Film The Hours – Stephen Daldry
Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film Ulrich Gregor
Publikumspreis: Film des Jahres Good Bye, Lenin!
Publikumspreis: Schauspieler des Jahres Daniel Brühl – Good Bye, Lenin!
Weblinks Webpräsenz des Deutschen Filmpreises German Film Awards 2003 auf IMDb
Einzelnachweise
#2003 Kategorie:Preisverleihung 2003 Kategorie:Filmjahr 2003 Kategorie:Filmpreisverleihung in Berlin Kategorie:Tempodrom