mini|Philippe Quesne (2020) Philippe Quesne (* 1970, Region Paris) ist ein französischer Theaterregisseur und Gründer der freien Kompanie Vivarium Studio.
Leben und Wirken Nach der Schulzeit studierte Quesne Bildende Kunst und Grafikdesign an der École Estienne sowie Bühnenbild an der École nationale supérieure des arts décoratifs in Paris. Anschließend arbeitete er etwa zehn Jahre lang als Bühnenbildner für Theater und Oper. mini|Institut für Hygiene und Umweltmedizin als fiktives David Foster Wallace Center (2012) 2003 gründete Quesne in Paris das interdisziplinäre Ensemble Vivarium Studio. Die Gruppe brachte Schauspieler, Musiker und bildende Künstler zusammen. International bekannt wurde Quesne durch das Stück La Mélancolie des dragons, das beim Festival d’Avignon uraufgeführt wurde. Seine Stücke begannen, auf großen Festivals zu touren (z. B. Hebel am Ufer (HAU) Berlin, Kampnagel Hamburg, Wiener Festwochen), mit Aufführungen in Europa und Amerika. Im Jahr 2012 beteiligte er sich an einer Gemeinschaftsproduktion des HAU Berlin, die auf David Foster Wallaces Roman Unendlicher Spaß basierte, und schuf dafür eine eigens konzipierte Arbeit am Berliner Institut für Hygiene und Umweltmedizin.
Im Januar 2014 übernahm Quesne gemeinsam mit Nathalie Vimeux die Leitung des Théâtre des Amandiers in Nanterre. Nach dem Ende seiner Intendanz in Nanterre 2020 reaktivierte Quesne 2021 sein Ensemble Vivarium Studio. 2022 übernahm er zudem die Leitung der Pariser Tanz- und Performancebühne Ménagerie de verre.
Inszenierungen (Auswahl)
2026: Spooky Paradise 2023: Le Jardin des délices (Der Garten der Lüste) 2021: Cosmic Drama 2020: Das Lied von der Erde 2019: Farm Fatale 2016: La Nuit des taupes / Welcome to Caveland 2016: Caspar Western Friedrich 2013: Swamp Club 2010: Big Bang 2008: La Mélancolie des dragons 2007: L'Effet de Serge 2003: La Démangeaison des ailes
Weblinks
Homepage Vivarium Studio
Einzelnachweise
Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1970 Kategorie:Mann