Spa Weekend ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 2026 mit Leslie Mann, Isla Fisher, Michelle Buteau und Anna Faris. Regie führten Jon Lucas und Scott Moore, die auch das Drehbuch schrieben.

Handlung Die drei Freundinnen Jane, Coco und Sophie planen eine gemeinsame Auszeit von Alltag, Beruf, Partnern und Kindern. In einem luxuriösen Spa-Resort wollen sie zur Ruhe kommen und gemeinsam Zeit miteinander verbringen.

Überraschend taucht dort ihre Freundin Mel auf, die mit ihrer unberechenbaren Art das sorgfältig geplante Wellness-Wochenende ins Wanken bringt. Zwischen Massagen, Poollandschaften und Cocktailbars eskaliert die Situation zunehmend und die Freundschaft wird auf die Probe gestellt.

Produktion und Hintergrund Der Film wurde von Suzanne Todd Productions und Black Bear Pictures produziert, als Produzenten fungierten John Friedberg und Suzanne Todd. Die Dreharbeiten fanden ab Februar 2025 an der australischen Gold Coast statt.

Die Kamera führte Danny Ruhlmann, die Musik schrieb Philip White, die Montage verantwortete James Thomas. Das Kostümbild gestaltete Vanessa Loh. Die Regisseure und Drehbuchautoren Jon Lucas und Scott Moore zeichneten zuvor unter anderem für Bad Moms (2016) und die Fortsetzung Bad Moms 2 (2017) sowie das Buch zu Hangover (2009) verantwortlich. In den USA erhielt der Film ein R-Rating und ist damit praktisch ab 17 Jahren zugänglich.

Veröffentlichung Ein erster Trailer wurde im Juni 2026 veröffentlicht. In den USA kam der Film am 21. August 2026 in die Kinos.

Der deutsche Kinostart war am 24. September 2026 im Verleih von DCM Film Distribution. In Österreich ist der Kinostart am selben Tag im Verleih von Constantin Film geplant.

Rezeption

Am 22. August 2026 waren 9 der 27 bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv, mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,30 von 10 Punkten. Bei Metacritic erhielt der Film am 22. August 2026 einen Metascore von 34 von 100 möglichen Punkten, der auf 13 Rezensionen basierte.

Dobrila Kontic vergab auf filmstarts.de zwei von fünf Sternen. Trotz komikbegabter Besetzung zündeten die Gags selten und die hektische Inszenierung vermöge vom fehlenden Herz dieser vermeintlichen Female-Buddy-Comedy auch kaum abzulenken.

Oliver Armknecht bewertete die Produktion auf film-rezensionen.de mit drei von zehn Punkten. Die Geschichte sei langweilig, die Witze erbärmlich, die Figuren eine Zumutung. Und selbst das erzwungene emotionale Ende überzeuge nicht. Da helfe dann auch das idyllische Setting nicht mehr.

Valerie Dirk befand auf DerStandard.at, dass der Film an die Freundinnenkomödie Brautalarm (2011) anschließen möchte, aber einfach nur eine Beleidigung von Frauenfreundschaften generell und des Schauspielerinnen-Quartetts im Besonderen sei. Denn dieses hätte mit einem besseren Drehbuch oder allein mit Improvisationen weitaus Lustigeres zusammengebracht.

Ilija Glavas (3 von 10 Punkte) meinte auf kinomeister.de, dass der Film eine ermüdende Ansammlung erzwungener Eskalationen bleibe. Er spricht über weibliche Freundschaft, interessiere sich aber stärker für Schlammbäder, Waschbrettbäuche und austauschbare Partyexzesse. Vier talentierte Darstellerinnen versprühten gelegentlich Charisma, könnten eine Komödie ohne funktionierende Gags und glaubwürdige Figuren aber nicht retten.

Weblinks

Spa Weekend auf dcmstories.com

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Filmkomödie