Kruszewnia () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Stadt-und-Land-Gemeinde Morąg im Powiat Ostródzki.

Geographische Lage Kruszewnia liegt 380 Meter östlich des Jezioro Skiertąg () im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, zwei Kilometer östlich der Stadt Morąg bzw. 23 Kilometer nordwestlich der Kreismetropole Ostróda.

Geschichte Der ursprüngliche nicht Krausenhof genannte Ort bestand aus einem mittelgroßen Hof und war vor 1878 entstanden.Dietrich Lange: Krausenhof, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) Als Abbau lag er auf der Mohrunger Feldmark und erhielt erst am 12. November 1878 den Namen „Krausenhof“.Ahnen-Spuren: Mohrungen-Krausenhof Im Jahre 1879 war der Ort als städtischer Besitz mit einer Fläche von 603 Morgen verzeichnet. Er war ein Wohnplatz in der damaligen Kreisstadt Mohrungen in Ostpreußen.Geschichtliches Orts-Verzeichnis: Krausenhof (Landkreis Mohrungen)

Als 1945 in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen fiel, erhielt Krausenhof die polnische Namensform „Kruszewnia“. Der Ort wurde aus seinem städtischen Bezug herausgelöst. Er liegt heute unmittelbar an der Stadtgrenze und gehört zur Stadt-und-Landgemeinde Morąg im Powiat Ostródzki, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.

Religion Krausenhof war bis 1945 kirchlich nach Mohrungen hin orientiert: zur evangelischen St.-Peter-und-Paul-Kirche in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen UnionWalther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 466 sowie zur römisch-katholischen Pfarrei St. Joseph im damaligen Bistum Ermland.

Der Bezug zur Stadt besteht auch heute: zur dortigen evangelischen Kirchengemeinde, die jetzt als Filialgemeinde von Ostróda innerhalb der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen betreut wird sowie weiterhin zur Pfarrei St. Joseph, deren Pfarrkirche jetzt die früher evangelische Kirche St. Peter und Paul ist und nun zum Bistum Elbląg gehört.

Verkehr Kruszewnia liegt an einer Nebenstraße, die in der Stadt Morąg von der Woiwodschaftsstraße 527 (einstige deutsche Reichsstraße 133) abzweigt und über Bogaczewo bis nach Rybakówka am Jezioro Narie (Nariensee) führt.

Die nächste Bahnstation ist die Stadt Morąg an der Bahnstrecke Olsztyn–Bogaczewo (– Elbląg).

Weblinks Bildarchiv Ostpreußen: Slideshow Krausenhof

Einzelnachweise

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