Gregor Storf (* 1997 in Vorarlberg) ist ein österreichischer Jazzmusiker (Tenorsaxophon, Flöte, auch Piano, Schlagzeug, Komposition).

Leben und Wirken Storf, dessen Vater als Saxophonist und Lehrer in Dornbirn tätig ist, erhielt ab seinem siebten Lebensjahr Saxophon-Unterricht bei seinem Vater. Ab seinem 16. Lebensjahr begann er ein Studium Schlagzeug, Komposition & Arrangement sowie Klavier und Saxophon im Bereich Jazz, zunächst an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, danach studierte er an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, wo er 2023 mit einem Master in Komposition abschloss. Von 2023 bis 2026 absolvierte er einen weiteren Master als Instrumentalist an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und am CNSMDP Paris.

Seit 2017 lebt Storf in Wien, wo er sich in der Wiener Jazzszene etablierte; er arbeitete mit Musikern wie Flavio Boltro, Dado Moroni, Tommaso Perazzo, Danny Grissett, Oliver Kent, Danny Ziemann, Enrico Zanisi und Mario Gonzi und tourte als Saxophonist/Pianist mit dem Quartett von Wallace Roney, Jr. / Joris Dudli. In seinem Quartett mit Mátyás Bartha, Rosario Bonaccorso und Dudli spielte er 2023 in einer Ö1-Radiosession. Als Tenorsaxophonist sandte ihn Ö1-Jazzredaktion 2025 in die Bigband der European Broadcasting Union, mit der das Album 60 Years entstand. In seinem Quintett Partners in Time arbeitete er mit Daniel Nösig bzw. Max Wintersperger (Trompete), Urs Hager (Klavier), Philipp Zarfl (Kontrabass) und Chris Parker oder Dudli am Schlagzeug. Als Saxophonist, Schlagzeuger und Komponist hat er auch zu Dudlis Album Boundaries Expanded (2023) beigetragen.

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Einzelnachweise

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