Karl-Heinz Freiberger (* 7. März 1941 in Meerane; † 1. Juni 1992 in Mannheim) war ein deutscher Hockeyspieler aus der Deutschen Demokratischen Republik.

Sport Karl-Heinz Freiberger spielte für den SC Motor Jena.DDR-Meister im Hockey auf rrk-online.de

Von 1961 bis 1968 wirkte Freiberger in 68 Länderspielen der DDR-Nationalmannschaft mit. Beim Hockeyturnier der Olympischen Spiele 1964 in Tokio gab es einen Startplatz für die gesamtdeutsche Mannschaft. Die Mannschaften aus der Bundesrepublik und aus der DDR sollten in zwei Spielen die teilnehmende Mannschaft ermitteln. Nachdem die ersten beiden Spiele für die beiden Teams mit einem Sieg und einer Niederlage geendet hatten, wurden zwei weitere Spiele angesetzt. Mit einem Sieg und einem Unentschieden setzte sich die DDR-Mannschaft durch. Beim Turnier in Tokio belegte die Mannschaft aus der DDR mit zwei Siegen und fünf Unentschieden den dritten Platz in ihrer Gruppe. In den Platzierungsspielen erreichte die Auswahl mit zwei Siegen den fünften Platz vor der kenianischen Mannschaft.

Vier Jahre später nahmen beide deutschen Mannschaften an den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt teil. In der Vorrunde gewann die DDR-Auswahl zwei Spiele, spielte zweimal unentschieden und verlor drei Partien, darunter die gegen das Team aus der Bundesrepublik. Letztlich belegte die Mannschaft aus der DDR den elften Platz. Freiberger wirkte in allen acht Partien seiner Mannschaft mit, er erzielte 1964 fünf und 1968 drei Tore und galt als einer der „Besten Stürmer der Welt“. Er wurde als „Verdienter Meister des Sports“ ausgezeichnet. Die Karl-Heinz-Freiberger-Halle in Meerane wurde ihm zu Ehren benannt.

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Fußnoten

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