Oleksij Wassylowytsch Saryzkyj (; * 17. Oktober 1912 in Biltsche, Königreich Galizien und Lodomerien, Österreich-Ungarn; † 30. Oktober 1963 in Dolinka, Kasachische SSR, UdSSR) war ein ukrainischer Priester der Griechisch-katholischen Kirche. Er wurde am 27. Juni 2001 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Leben Saryzkyj wurde in der damals zu Österreich-Ungarn gehörenden Ortschaft Biltsche geboren. Von 1931 bis 1934 studierte er an der Theologischen Fakultät der Universität Lemberg. 1936 wurde er durch den Metropoliten Andrej Scheptyzkyj zum Priester geweiht und wirkte als Pfarrer in den Orten Strutyn und Sarwanyzja. Während des Zweiten Weltkrieges lebte er in der Ortschaft Riasna-Ruska. Nach dem Krieg gehörte Saryzkyj zu den Priestern, die sich weigerten, zur ROK zu konvertieren, und wurde hierfür 1948 zu zehn Jahren Haft verurteilt. Anschließend wurde er nach Sibirien und Kasachstan deportiert. Nach seiner Freilassung 1957 kehrte er in die Westukraine zurück, wo er als Untergrundpriester wirkte. Unter dem Vorwurf der Landstreicherei wurde Saryzkyj erneut verhaftet, zu zwei Jahren Haft verurteilt und nach Dolinka deportiert. Dort starb er aufgrund der inhumanen Bedingungen am 30. Oktober 1963 in der Haft.

1990 wurden seine Gebeine in die westukrainische Ortschaft Riasna-Ruska überführt. Saryzkyj wurde am 27. Juni 2001 zusammen mit 24 weiteren Märtyrern der UGKK seliggesprochen.

Einzelnachweise

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